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Denn alle Lust will EwigkeitAuf Facebook teilen

Ein Liederabend von Franz Wittenbrink | Regie und musikalische Leitung: Franz Wittenbrink | Premiere am 26. September 2009 | Schauspielhaus


„Die drei Damen befinden sich in einem Zwischenreich zwischen Leben und Tod. Zerzauste Verführerinnen zum Tode sind sie, mit Medusenhaupthaar, Selbstmörderinnenmal um den Hals, Blutstropfen im Gesicht. Sie sind wild und sexy. Sehr, sehr sexy. Denn wenn die Lust Ewigkeit will, sehnt sie sich nach dem Tod, da er dauert. Man muss halt die Lust mit hinüber nehmen.
Der Liederabend ist ein früher Wittenbrink. Er ist geschlossen, atmosphärisch dicht, musikalisch (auch dank Friedrich Paravicini am Cello) weit gespannt. Als Gegenentwurf zum todessehnsüchtigen Zauber gibt es Elvis und Paolo Conte. Insgesamt ist der Abend die umwerfende Verführung zur Unterhaltung.“
Süddeutsche Zeitung

„Was ist Gesang neben Schönklang? Nicht zuletzt Ausdruck. Niemand glaubt daran so – und so mit Recht – wie Franz Wittenbrink. Er erfindet und leitet seit Jahren schon Liederabende der sehr besonderen Art. Sie kommen auf den Flügeln des Sprechgesangs daher, also mit singenden Schauspielern aus. Das hat schlimme Folgen. Danach will man leider einige Zeit die üblichen Söhne und Töchter des Belcanto weder hören noch sehen.“
F.A.Z.

„Die Lust am Leben ist schier grenzenlos, doch die Ewigkeit dauert nur knappe zwei (Theater-)Stunden. Das Premierenpublikum flippte dabei schier aus. Und das mit Recht. ‚Standing ovations‘ für alle Beteiligten auf der Bühne, vor allem für Franz Wittenbrink als fulminanter Regisseur und mitreißender Mann am Klavier.“
tz München

Fulminantes Totenfest

„Sabrina Ascacibar, Mila Dargies und Anneke Schwabe, drei heftig ramponiere Totenhühner mit Wasserleichencharme, wickeln uns kraft ihres vielstimmigen Simsalabim vom wundersamen Sterben und Aufstehen eines Kuckucks sofort um ihre Finger, die sie fortan gerne und mit Kunst in allerlei Arten von Wunden legen werden. ... viel Leichtigkeit vor allem, die Überraschungen sind gut verteilt. Franz Wittenbrink und seiner schier unerschöpflichen musikalisch-philosophischen Fabulierkunst verdanken wir diesen wunderbaren, für Dresden erneuerten Theaterabend seiner anhaltenden Erfolgsserie, der uns lachen und weinen lässt. Wir schluchzen, gickern und girren, manchmal schnappen wir nach Luft, bei so viel Lebenslust in 90 Minuten, in denen so gut wie alles besungen wird, was das Leben nicht nur zum Sterben schön, sondern auch saukomisch noch dazu macht.
Dresdner Neueste Nachrichten, 28.09.2009, Michael Gruhl

Und dann war der Kuckuck wieder da

„Hinreißende Übergänge, voller Hintersinn und Leichtigkeit. Die drei singenden Schauspielerinnen sind mit ihren betörenden Gesängen eine Augen- und Ohrenweide. Odysseus hätte für diese verführerischen Sirenen alle Fesseln gesprengt. Erst nach vier Zugaben und vielen Bravos lassen die Zuschauer die Schauspieler von der Bühne. Dieser Abend ist ein musikalisches, sinnliches und philosophisches Vergnügen und hat alle Chancen, ein Renner zu werden.“
Sächsische Zeitung, 28.09.2009, Rainer Kasselt

Drei Grazien machten Lust auf mehr

„Eine herzerfrischende ‚Ode auf das Leben’.“
Dresdner Morgenpost, 28.09.2009