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Kleiner Mann, was nun?Auf Facebook teilen

nach dem Roman von Hans Fallada | Regie: Barbara Bürk | Premiere am 8. Januar 2011 | Schauspielhaus


„Barbara Bürk wusste bei der Inszenierung ihrer gemeinsam mit Julia Weinreich geschaffenen Bühnenfassung des Romans wohl mit viel Augenzwinkern, aber doch sehr genau und geschickt zwischen historischen Gegebenheiten und heutigen Maßstäben zu sondieren und balancieren.
Eine intelligente Inszenierung, die auch die wohl obligatorische Entkleidungsszene nicht ausspart, sondern mit dem Treff der Nudisten umwerfende Parodie zu bieten und auch in Sachen Sex einige überraschende, dabei gar nicht prüde Ansichten in petto hat. Volkstheater mit Witz und Ironie, Herz und Verstand, das mit reichlich Beifall quittiert wurde.“ Dresdner Neueste Nachrichten, Tomas Petzold
dnn___kleiner_mann__was_nun___10.01.2011.pdf (1163 kB)

„Barbara Bürk erzählt die Geschichte nicht als Tragödie, sondern Tragikomödie. Sie setzt bunte, grelle Szenen gegen die dunklen, traurigen Momente. Man wird von einem Gefühl ins andere gestoßen, das Lachen bleibt einem oft im Halse stecken.
Es ist ein großer Abend der Schauspieler. Sie schlüpfen in verschiedene Figuren, verkörpern bis zu sechs Rollen, unterstützt durch fantasievolle, charakterisierende Kostüme (Irène Favre des Lucascaz). Das Bühnenbild (Anke Grot) ermöglicht rasche Szenenwechsel.
Die Schauspieler und das Inszenatorenteam wurden zu Recht gefeiert. Sie zeigen die Dramatisierung des ‚Kleinen Mannes’, als wär's Stück von heute“ Sächsische Zeitung, Rainer Kasselt
saechsische_zeitung___kleiner_mann__was_nun___10.01.2011.pdf (1030 kB)

„Ihre Inszenierung begeistert mit überkandidelten Figuren in aberwitzigen Situationen, die in einer schreiend komischen FKK-Szene gipfeln. Wobei ihr das Kunststück gelingt, dabei das soziale Drama stets glaubhaft gegenwärtig zu halten. Wie sie die krawalige Groteske mit Momenten von stiller Wucht immer wieder durchbricht, ist meisterhaft.
Karina Plachetka (Lämmchen) und Christian Erdmann (Johannes) spielen grandios. Torsten Ranft, Rosa Enskat, Ahmad Mesgarha, Benjamin Höppner, Anna-Katharina Muck und Sascha Göpel stehen nicht nach; sie agieren in verschiedensten Rollen und dürfen die Sau rauslassen wie bisher noch nicht gesehen“ Dresdner Morgenpost, gg
dresdner_morgenpost___kleiner_mann__was_nun___10.01.2011.pdf (840 kB)

„ein starkes, spielfreudig komödiantisches und homogenes Ensemble“ nachtkritik, Hartmut Krug
nachtkritik.de__kleiner_mann__was_nun___09.01.2011.pdf (30 kB)

„Ein tragikomisches Panoramabild aus der vergangenen, der alten hässlichen Arbeitswelt: Barbara Bürks Inszenierung von Falladas Schicksalsroman ‚Kleiner Mann, was nun?’ als sarkastisches Polit-Kabarett mit deftigen  Menschengeschichten einschließlich einer zu Herzen gehenden Lovestory. Dazu ein hinreißendes Ensemble im herrlich schwebenden, leichtfüßig rasenden Revue-Schritt “ Die Welt, Reinhard Wengierek
die_welt_wilfried_schulz_03.02.2011.pdf (316 kB)