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Kinder- und Familienstück für alle ab 10 Jahren | nach dem Roman von Cornelia Funke | für die Bühne bearbeitet von Robert Koall | Regie: Frank Panhans | Uraufführung am 29. Oktober 2010 | Schauspielhaus


„Ein wunderbar verzauberndes, phantasievolles, spielerisch übersprudelndes und poetisches Theater.
Robert Koall hat in seiner Theaterfassung das gestische Potential aus dem Roman herausgefiltert, ohne diesen lediglich ‚einzudampfen‘, was bei Adaptionen sonst häufig geschieht. Hier bleibt die Sprache von schöner Kunsthaftigkeit, vieldeutig, und mit dem Spiel und den wunderbaren Bildern lebendig korrespondiert. Auf dieser Basis gelingt es der Inszenierung, spannende Situationen zu schaffen, in denen die Figuren tatsächlich etwas Existenzielles auszutragen haben, das mit Liebe, Angst, Vertrauen und Hingabe zu tun hat.“
nachtkritik.de, 30.10.2010, Caren Pfeil

„Das Stück ‚Reckless. Steinernes Fleisch‘ nach dem gleichnamigen Buch der in den USA lebenden Bestsellerautorin ist bei seiner Uraufführung am Freitagabend stürmisch gefeiert worden. Die Darsteller wurden ebenso mit tosendem Applaus bedacht wie das Inszenierungsteam um Regisseur Frank Panhans, Dramaturg Robert Koall und die Dresdner Popgruppe Polarkreis 18 (‚Allein, allein‘). Die Jungs schrieben die Musik zu der fantastischen Szenerie hinter dem Spiegel.
Spannend, abwechslungsreich und fantasievoll.“
dpa, 30.10.2010

„Die temporeiche, artistische und glänzend choreographierte Aufführung ist ein Fest für Jung und Alt. Sie mixt Düsternis mit Humor, Magie mit Wirklichkeit. Das zauberhafte Bühnenbild, mal Rosenschloss, Blütensee oder Goyl-Festung, entwarfen Marie-Alice Bahra und Jan Alexander Schroeder. Die umwerfend originellen Kostüme schuf mit französischer Leichtigkeit Irène Favre de Lucascaz, da geht jedem Maskenbildner und jeder Putzmacherin das Herz auf.“
Sächsische Zeitung, 01.11.2010, Rainer Kasselt

„Die Uraufführung ‚Reckless. Steinernes Fleisch‘ nach Cornelia Funke begeisterte das Publikum im Schauspielhaus.
Im Dresdner Schauspielhaus wir die ‚Reckless‘-Inszenierung vom frisch aufspielenden Ensemble getragen, vom phantasievollen Bühnenbild Marie-Alice Bahra und Jan Alexander Schroeder sowie den Kostümen von Irène Favre de Lucascaz. Regisseur Frank Panhans weiß sehr gut, wie man im Theater mit Spannung und Humor Geschichten für Kinder und Jugendliche erzählt.“
Dresdner Neueste Nachrichten, 01.11.2010, Bistra Klunker

„Eine tolle Produktion ist entstanden! Die Inszenierung von Frank Panhans erfüllt es mit allem Prunk, zu dem das Ausstattungstheater fähig ist und haucht ihm Leben ein, das in allen bunten Theaterfarben schillert.
Die Schauspieler erschaffen in ihren Rollen wunderbare Figuren, das Stück ist ausnahmslos großartig besetzt.“
Dresdner Morgenpost, 01.11.2010

„Theaterkunst vom Feinsten. Wunderbar verzaubernd, phantasievoll, spielerisch übersprudelnd und poetisch. Die Inszenierung besticht durch ein wunderbar aufspielendes Ensemble, berückende Kostüme und durch eine aufregende Choreographie. ... Helden, mit denen man mitfühlen kann. Überraschung, Grusel und Witz, das alles verspricht ‚Reckless. Steinernes Fleisch’ in Dresden.“

http://www.mdr.de/mediathek/7823869.html
MDR Sachsenspiegel, 30.10.2010

Die Dresdner Aufführung zieht die Zuschauer in eine fremde Welt der Goyls und Feen, des Dornröschens und des Füchsleins, das mal Tier, mal Frau – und in beiden Gestalten rettungslos in Jacob verliebt – ist. Die Spielfreude des hervorragenden Ensembles, das sportlich über die Bühne tollt, besticht. Zugleich sind Jacob, Will und dessen Freundin Clara Figuren von heute. Jacob (Sebastian Wendelin) wirkt in seiner machohaften Art, hinter der er sein gutes Herz verbirgt, wie ein cooler Abenteurer. Und auch Will (Matthias Luckey) und die Medizinstudentin Clara (Antje Trautmann) sind sehr gegenwärtige Figuren. Ebenfalls modern ist die Musik der Dresdener Popband „Polarkreis 18“, die das rasante Tempo der Inszenierung manchmal aufgreift oder gar verstärkt, dann wieder sphärisch-verspielte Töne liefert. Für diesen phantasievollen, poetischen Abend bedankte sich das Publikum mit tosendem Beifall.
Hannoversche Allgemeine Zeitung, 05.11.2010, Martina Sulner

„Insgesamt ist es eine ensemblebravouröse Leistung, in der Annika Schilling als Füchsin, Stefko Hanushevsky als Zwerg sowie Wolfgang Michalek als Hentzau besonders auffallen. Autor Koall und Regisseur Panhans ist es wirklich geglückt, eine sehr geradlinige TheaterFassung zu schaffen, die dem Buch dank ihrer phantasievollen Einfälle in nichts nachsteht.“
mdr1, 01.11.2010, Andreas Berger