Anne Rietschel, Dramaturgin
Portrait von Anne Rietschel

1986 in Elsterwerda geboren, studierte Anne Rietschel nach einem längeren Auslandsaufenthalt auf Island Skandinavistik, Germanistik und Dramaturgie in Berlin, Kopenhagen und Hamburg. Bereits während der Hamburger Studienzeit baute sie im Leitungsteam das Format „Autorenlounge – Forum für junge Dramatik“ aus und gehörte diesem mehrere Jahre an. Von 2012 bis 2015 war sie zunächst als Dramaturgieassistentin, dann als Dramaturgin am Thalia Theater in Hamburg beschäftigt und arbeitete dort meist an stadtspezifischen Rechercheprojekten, u. a. mit Christopher Rüping, Jan Gehler, Anton Kurt Krause oder Helge Schmidt. Von 2015 bis 2016 ist sie Stipendiatin des Kunststipendiums der Hamburger Claussen-Simon Stiftung und arbeitet als freie Dramaturgin, u. a. an „ankommen“ mit Gernot Grünewald (Thalia Theater Hamburg), „Cervantes“ mit Johannes Ender (Lichthof Theater Hamburg) oder „Remains. Eine Rede“ mit Anton Kurt Krause (Cammerspiele Leipzig). In dieser Zeit hat sie außerdem Lehraufträge inne, u. a. an der Humboldt-Universität Berlin und dem Schauspiel-Studio Frese in Hamburg, und ist als Jurymitglied für die Hamburger Privattheatertage unterwegs. Am Staatsschauspiel Dresden ist sie in der Spielzeit 2016/2017 als Dramaturgin engagiert und u. a. mit der Regisseurin Christina Rast für die Theaterfassung und Uraufführung von Peter Richters Roman „89/90“ verantwortlich.