Jean-Paul Sartre

wird 1905 in Paris geboren. 1924 beginnt er ein Studium an der Elitehochschule Ecole Normale Superieur. 1928 fällt er durch das Staatsexamen. 1929 schließt er als Jahrgangsbester ab. An der ENS begegnet er Simone de Beauvoir, die ein Leben lang seine Gefährtin bleibt. Von 1931 an Arbeit als Philosophielehrer, seit 1939 Veröffentlichungen als Schriftsteller. Ab 1945 wird Sartre mehr und mehr zu einer intellektuellen Institution, zum Vor­denker einer ganzen Generation, zum prägenden Kopf des „Existentialismus“. Gründung der Zeitschrift „Les Temps Modernes“, benannt nach Chaplins bekannten Film. 1964 lehnt Sarte den Nobelpreis für Literatur ab. 1980 stirbt er. Mehr als 50.000 Menschen nehmen an seinem Begräbnis in Paris teil.