wurde 1965 in Hamburg geboren. Zunächst studierte er Malerei und arbeitete als Illustrator vor allem für die Satirezeitschrift „Titanic“ und den Haffmans Verlag. Sein Debütroman „In Plüschgewittern“ erschien 2002, zwei Jahre später wurde Herrndorf in Klagenfurt im Rahmen des Ingeborg-Bachmann-Preises mit dem Publikumspreis ausgezeichnet. 2008 erschien „Diesseits des Van-Allen-Gürtels“, für das er den Deutschen Erzählerpreis erhielt. Wolfgang Herrndorf wurde für seinen Roman „Tschick“ sowohl mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis 2011 als auch mit dem Clemens-Brentano-Preis ausgezeichnet und war für den Preis der Leipziger Buchmesse 2011 nominiert. Außerdem wird er 2012 mit dem Hans-Fallada-Preis ausgezeichnet werden. Im November 2011 ist sein neuer Roman „Sand“ erschienen.
Seit einigen Monaten betreibt der Autor ein Blog, das im Netz unter www.wolfgang-herrndorf.de zu finden ist.
Foto: Stefanie Roßdeutscher