Burghart Klaußner
Portrait von Burghart Klaußner

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geboren 1949 in Berlin, studierte Schauspiel an der Max-Reinhard-Schule Berlin. Es folgten Engagements u. a. an Theatern in Berlin, Köln, Frankfurt / Main, Hamburg und Zürich, wo er mit Regisseuren wie Dieter Giesing, Werner Düggelin, Hans Lietzau, Peter Stein, Wilfried Minks, Jossi Wieler, Karin Beier und Matthias Hartmann zusammenarbeitete. An den Hamburger Kammerspielen gab Klaußner 2006 sein Regiedebüt mit der Inszenierung von Edward Albees „Die Ziege oder wer ist Sylvia“. Am Schauspielhaus Bochum inszenierte er u. a. die Deutsche Erstaufführung von Yasmina Rezas „Der Gott des Gemetzels“. Darüber hinaus ist Burghart Klaußner in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen (u. a. „Die fetten Jahre sind vorbei”, Regie Hans Weingartner; „Good Bye, Lenin!”, Regie Wolfgang Becker; „Der Mann von der Botschaft“, Regie Dito Tsintsadze; „Yella“, Regie Christian Petzold) zu sehen. 2005 wurde Klaußner für seine Rolle in „Die fetten Jahre sind vorbei“ mit dem deutschen Filmpreis ausgezeichnet. 2006 erhielt er beim Filmfestival von Locarno den Goldenen Leoparden als bester Darsteller für die Titelrolle in „Der Mann von der Botschaft“. 2008 spielte Klaußner den Pfarrer in Michael Hanekes vielfach preisgekröntem Film „Das weiße Band“ (u. a. Goldene Palme des Filmfestivals in Cannes 2009, Golden Globe Award 2009, Europäischer Filmpreis 2009). „Das weiße Band“ war zudem als bester nicht-englischsprachiger Film für den Oscar 2010 nominiert.

Rollen am Staatsschauspiel Dresden: