Helga Werner
Portrait von Helga Werner

wurde 1946 in Dresden geboren. Sie studierte an der Theaterhochschule „Hans Otto“ in Leipzig und war anschließend für zwei Jahre am Stadttheater Freiberg engagiert. In der Spielzeit 1971/1972 wechselte sie an das Staatsschauspiel Dresden. Hier spielte sie u. a. die Amalia in Schillers „Die Räuber“, die Julie in Wolfgang Engels Inszenierung von Büchners „Dantons Tod“, die Elisabeth in Schillers „Don Karlos“ in der Regie von Horst Schönemann, die Niet in B. K. Tragelehns Inszenierung von Heiner Müllers „Die Umsiedlerin“, die Oberpriesterin in Kleists „Penthesilea“, ebenfalls in der Regie von Wolfgang Engel, die Jeschute in der Uraufführung von Christoph Heins „Die Ritter der Tafelrunde“, inszeniert von Klaus Dieter Kirst, die Maria Callas in McNallys „Meisterklasse“, die Amme/Pythia in Volker Löschs Inszenierung von Aischylos’ „Orestie“ sowie die Amanda in Tennessee Williams‘ „Die Glasmenagerie“. Zuletzt war sie u. a. zu sehen in der Uraufführung von Martin Heckmanns’ „Zukunft für immer“ in der Regie von Simone Blattner, als Gräfin Helena in Kleists „Das Käthchen von Heilbronn“ sowie als Big Mama in Tennessee Williams’ „Die Katze auf dem heißen Blechdach“. Aktuell steht sie in Lutz Hübners „Blütenträume“ in der Regie von Thomas Birkmeir sowie in Julia Hölschers Inszenierung von Erich Kästners „Fabian“ auf der Bühne.