Rimini Protokoll

Helgard Haug, Stefan Kaegi und Daniel Wetzel arbeiten unter dem Namen Rimini Protokoll und gehören zu den prägenden Regisseuren ihrer Generation. In ihren Arbeiten stehen zumeist „Experten des Alltags“ auf der Bühne, Menschen, die mit ihren Biografien in theatralische Zusammenhänge gebracht werden. Rimini Protokoll wurden im In- und Ausland vielfach ausgezeichnet, so erhielten sie u. a. den deutschen Theaterpreis „Der Faust“ und den Mülheimer Dramatikerpreis und wurden 2011 für ihr Gesamtwerk mit dem Silbernen Löwen der 41. Theaterbiennale von Venedig ausgezeichnet.
Am Staatsschauspiel Dresden entstanden unter der Regie von Rimini Protokoll bereits die deutsch-tschechische Koproduktion „Vùng biên gió'i“, das Kleist-Projekt „Herrmann’s Battle“, das begehbare Stasihörspiel „Radioortung - 10 Aktenkilometer Dresden“ sowie anlässlich der 100. Spielzeit des Staatsschauspiels „100 Prozent Dresden“, eine statistische Kettenreaktion.
„Situation Rooms“ wurde 2014 zum Berliner Theatertreffen eingeladen, eine der höchsten Auszeichnungen im deutschsprachigen Theater.

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