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Schauspieler, Sänger geboren am 5. Mai 1918 in Plön/Holstein Peter Herden nahm Schauspielunterricht in Breslau. Nach dem 2. Weltkrieg war er an den Theatern Altenburg, Plauen und Glauchau engagiert. Seit 1949 gehörte er zum Ensemble des Staatstheaters Dresden. Er spielte u. a. den Prinz Appiani in „Emilia Galotti“ 1951; den Lysander in „Ein Sommernachtstraum“ 1954; den Don Juan im gleichnamigen Stück 1961; den Lanzelot in der legendären Inszenierung „Die Ritter der Tafelrunde“ 1989. Eine seiner berühmtesten Rollen war die des Prof. Higgins in „My fair Lady“ in der Staatsoperette. Seine letzte Hauptrolle spielte er in der Beziehungskomödie „Zimmer frei“. Im August 2004 erlebte man ihn noch einmal in der Komödie Dresden in Neil Simons „Sonny Boys“. Ferner war Peter Herden bei Film und Fernsehen tätig. Hier spielte er u. a. in „Papas neue Freundin“ (1960), „Der geteilte Himmel“ (1964), „Die rote Kapelle“ (1971), „Sechse kommen durch die Welt“ (1972) und „Der Leutnant vom Schwanenkiez“ (1974). Seit Mai 1988 ist er Ehrenmitglied des Staatsschauspiels Dresden.