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Denn alle Lust will EwigkeitAuf Facebook teilen

Ein Liederabend von Franz Wittenbrink | Regie und musikalische Leitung: Franz Wittenbrink | Premiere am 26. September 2009 | Schauspielhaus

Drei Frauen, in der Blüte ihrer Jugend, verfolgen eine merkwürdige Neigung: Mit Liedern von Pergolesi bis Meredith Monk, von Bach und Schubert bis zu Kate Bush und Nina Hagen feiern sie den Tod als seltsam sinnenfrohes Fest, träumen und spielen ihn herbei: Denn alle Lust will Ewigkeit. So jung sie auch sind, wirken die drei  befremdlichen Damen wie Wiedergängerinnen, die offenbar schon alles mitgemacht haben. Das Kompositionsprinzip des Abends beruht auf Parodie und Travestie, auf dem zündenden Zusammenprall von abgründigem Sentiment und leichtfertigem Witz, von verrutschten Opernklischees und hoher musikalischer Perfektion. Nun kommt der Liederabend nach Stationen in Hannover, Hamburg, München und bei den Salzburger Festspielen in einer neuen Inszenierung ins Schauspielhaus – als erste Produktion von Franz Wittenbrink in Dresden und als eine Art musikalischer Talisman, der unsere Arbeit nun schon seit einem Jahrzehnt begleitet.
Franz Wittenbrink erhielt eine Ausbildung in Gesang, Klavier, Violoncello, Orgel, Trompete, Tonsatz und Kontrapunkt. Als Komponist, Dirigent und Musikalischer Leiter war er am Nationaltheater Mannheim beschäftigt sowie am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg. Mitte der 90er Jahre entwickelte er ein eigenes Genre: den Wittenbrink-Liederabend. Es sind Musiktheater-Stücke für sangesfreudige Schauspielensembles, die eine musikalische Bandbreite von Mozart bis Hardrock abdecken. Es sind Abende in denen die Sänger / Schauspieler charakteristische Rollen haben und mit ihren Liedern Geschichten erzählen, die über das Gesungene hinausgehen.

Dauer der Aufführung: 1 ½ Stunden, keine Pause

Besetzung:

Sabrina Ascacibar, Mila Dargies, Ursula Geyer-Hopfe, Philipp Lux, Anneke Schwabe
am Cello: Friedrich Paravicini
am Klavier: Franz Wittenbrink
am Klavier - alternierend: Thomas Mahn

Regie und musikalische Leitung Franz Wittenbrink
Bühne Jörg Kiefel
Kostüm Irène Favre de Lucascaz
Licht Jürgen Borsdorf
Dramaturgie Robert Koall