Armin Petras
Portrait von Armin Petras

wurde 1964 in Meschede im Sauerland geboren und wuchs in Ostberlin auf. Er studierte Regie an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Berlin. 1988 übersiedelte er in die Bundesrepublik und arbeitete als Regieassistent. Ab 1992 inszenierte er in Frankfurt / Oder, ab 1994 in Chemnitz. Von 1996 bis 1999 war er fester Regisseur am Schauspiel Leipzig und Oberspielleiter am Theater Nordhausen, von 1999 bis 2002 Schauspieldirektor am Staatstheater Kassel. Anschließend war er bis 2006 Hausregisseur am Schauspiel Frankfurt. Seit 2006 ist er Intendant am Maxim Gorki Theater Berlin. Als Bearbeiter von Film- und Romanstoffen gehört Armin Petras zu den meistgefragten zeitgenössischen Autoren. Mit den unter seinem Pseudonym Fritz Kater erschienenen Stücken „zeit zu lieben zeit zu sterben“ und „we are camera / jasonmaterial“, die er auch selbst inszenierte, war er zweimal in Folge zum Berliner Theatertreffen eingeladen. Das Staatsschauspiel Dresden und das Maxim Gorki Theater Berlin verbinden bereits zwei Koproduktionen: Dürrenmatts „Der Besuch der alten Dame“ sowie Kleists „Das Erdbeben in Chili“. Gemeinsam mit dem Dramaturgen Jens Groß schrieb Armin Petras die Bühnenfassung von „Der Turm“. 2013 übernimmt Armin Petras die Intendanz des Staatsschauspiels Stuttgart.