David Marton
Portrait von David Marton

1975 in Budapest geboren, lebt und arbeitet seit 1996 in Berlin. Er studierte im Anschluss an ein Klavierstudium Dirigieren und Musiktheaterregie an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin. Seine Theaterarbeit begann er als Pianist (Bühnenmusik, musikalische Leitung) bei Regisseuren wie Matthias Matschke, Árpád Schilling, Christoph Marthaler und Frank Castorf. Seit 2003 entwickelt er eigene Projekte, die er u. a. am Kongelige Teater Kopenhagen, am Wiener Burgtheater, auf Kampnagel in Hamburg, am Schauspiel Hannover sowie an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz in Berlin inszenierte, in denen er bekannte Werke der Musikgeschichte in ungewöhnliche Theatersituationen überführt. In der von den Sophiensaelen produzierten Arbeit „Nackt entblößt, sogar“ (2004), aufgeführt in der Villa Elisabeth, widmete sich Marton dem „Freischütz“. Es folgten zwei weitere Abende an den Sophiensaelen in Berlin: „Fairy Queen, oder hätte ich Glenn Gould nicht kennen gelernt“ (2005) nach Purcell (als Gastspiel eingeladen auch an die Schaubühne am Lehniner Platz und zum Züricher Theaterspektakel) und „Der feurige Engel“ (2006). An der Volksbühne Berlin inszenierte David Marton „Wozzek“ nach Alban Berg, am Burgtheater Wien „Harmonia Caelestis“ nach dem Roman von Péter Esterházy, in Hannover „Lulu“ nach Alban Berg und Frank Wedekind, am Thalia Theater Hamburg „La incoronazione di Poppea“ und der Schaubühne Berlin „Die Rückkehr des Odysseus“.

Foto: Matthias Matschke