Philipp Stölzl
Portrait von Philipp Stölzl

wurde 1967 in München geboren. Er absolvierte zunächst eine Ausbildung zum Bühnenbildner an den Münchner Kammerspielen wo er Jürgen Rose, Ezio Toffolutti und Volker Pfüller assistierte. Als Bühnenbildner arbeitete er anschließend mit dem Regisseur Armin Petras sowie am Deutschen Theater Berlin mit der Regisseurin Johanna Schall zusammen. 1997 wechselte Philipp Stölzl vom Theater zum Film. Er arbeitete bei den österreichischen Musikfilm-Legenden Rudi Dolezal und Hannes Rossacher als Ideenlieferant und begann wenig später dort bei Musikvideos Regie zu führen. Ein Video für die Rock-Band Rammstein brachte ihm internationalen Erfolg, Arbeiten für Stars wie Marius Müller-Westernhagen, Luciano Pavarotti, Madonna und Mick Jagger folgten, ebenso internationale Werbefilme für Marken wie BMW, Nokia, Sony und Rolex. 2001 führte Stölzl Regie bei seinem ersten Spielfilm „Baby, eine Tragikomödie“ und realisierte in den letzten Jahren Kinofilme wie „Nordwand“, „Goethe!“, „The Expatriate“, „Der Medicus“ sowie zuletzt die vielerwartete Neuverfilmung der Winnetou-Trilogie. 2005 debütierte Philipp Stölzl mit der „Freischütz“-Inszenierung in Meiningen, bei der er Regie und Bühnenbild übernahm. Es folgten Inszenierungen bei den Salzburger Festspielen („Benvenuto Cellini“), bei der Ruhrtriennale (Uraufführung „Rubens und das nichteuklidische Weib“), am Theater Basel („Der fliegende Holländer“, „Faust“ und „Frankenstein“), an der Staatsoper im Schillertheater in Berlin („Orpheus in der Unterwelt“), an der Staatsoper Stuttgart („Die Fledermaus“), an der Deutschen Oper Berlin („Rienzi“ und „Parsifal“) und an der Semperoper Dresden („Cavalleria rusticana/Pagliacci“, eine Koproduktion mit den Osterfestspielen Salzburg).

Foto: Klaus Gigga