Tea Kolbe

wurde 1987 geboren und wuchs in Berlin auf. Von 2007 bis 2010 war sie als Regieassistentin am Theater St. Gallen engagiert und arbeitete u. a. mit den Regisseuren Martin Schulze, Katja Langenbach und Barbara-David Brüesch. 2010 gab sie dort ihr Regiedebüt mit „Hühner.Habichte“, in Koproduktion mit der winkelwiese Zürich. Es folgten die Deutschsprachige Erstaufführung des Kinderstücks „Restmüll“ und die Inszenierung „Revanche“.
In der freien Szene entstand die Inszenierung für die erste Tour des Lyrikkollektivs G13 „Hall und Rauch“ sowie die Stückentwicklung rund um das Thema Depression, mit dem Puppenspieler Felix Schiller an der Hochschule für Schauspiel Ernst Busch „Crazy little things – Galaxie F32*“ mit dem sie u. a. zum Fritz-Wortelmann-Preis 2015 in Bochum eingeladen waren.
Seit der Spielzeit 2015/2016 ist sie Regieassistentin am Staatsschauspiel Dresden und assistierte u. a. bei Tilmann Köhler und Wolfgang Engel. In der Spielzeit 2016/2017 wird Tea Kolbe die Uraufführung „Wir kommen“ von Ronja von Rönne am Staatsschauspiel Dresden inszenieren.
Einladungen zum Theatermarkt im Iran, zur „Next Generation“ der ASSITEJ in Berlin und Japan und Körpertheaterstudien in Frankreich sowie Polen eröffnen der jungen Regisseurin eine Vielzahl theatraler Perspektiven und global-lokale Zusammenhänge – immer auf der Suche nach Grenzen zwischen Fiktion und Realität.