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Sein oder NichtseinAuf Facebook teilen

Komödie von Nick Whitby | nach dem Film „To Be or Not to Be“ von Ernst Lubitsch, Edwin Justus Mayer und Melchior Lengyel | Regie: Thomas Birkmeir | Premiere am 29. April 2010 | Schauspielhaus

Warschau, kurz vor Beginn des Zweiten Weltkriegs: Eine Schauspielertruppe probt in Nazikostümen für die Politkomödie „Gestapo“, als die polnische ­Regierung die Aufführung verbieten lässt, um nicht mit dem Hitlerregime in Konflikt zu geraten. Um ein Stück für den Abend zu haben, wird „Hamlet“ ­gegeben – mit dem selbstverliebten Starschauspieler Josef Tura in der Titelrolle. Während des großen Hamletmonologs hat seine Ehefrau Maria in ihrer Garde­robe ein Stelldichein mit dem attraktiven Fliegerleutnant Stanislaw ­Sobinsky. Kurz darauf bricht der Zweite Weltkrieg aus, und der Flieger warnt das Ensemble vor einem feindlichen Spion, der im Begriff sei, eine Liste mit den Namen der polnischen Widerstandskämpfer an die Nazis zu übergeben. Um dies zu verhindern, verwandelt sich das Theater in das Gestapo-Hauptquartier, und das ­Ensemble nimmt die Rollen der deutschen Besatzer an. Es beginnt eine wahn­witzige Komödie der Verstellung, in der alle Darsteller um ihr Leben spielen.

Berühmt geworden ist „Sein oder Nichtsein“ durch den grandiosen Film von 1942 in der Regie von Ernst Lubitsch. Den Theaterabend inszeniert Thomas Birkmeir, Künstlerischer Leiter am „Theater der Jugend“ in Wien. Er hat u. a. an der dortigen Staatsoper und am Schauspiel Hannover inszeniert und ist ein Spezialist für musikalische und komödiantische Stoffe.

Dauer der Aufführung: 2 ¾ Stunden, eine Pause

Besetzung:

Josef Tura: Ahmad Mesgarha
Maria Tura: Anna-Katharina Muck
Stanislaw Sobinsky: Sascha Göpel
Dowasz, Schauspieldirektor: Thomas Braungardt
Anna, Garderobiere, Souffleuse, gute Seele: Vera Irrgang
Bronski: Günter Kurze
Grünberg: Torsten Ranft
Professor Siletzky: Holger Hübner
Gruppenführer Erhardt: Albrecht Goette
Gruppenführer Erhardt alternierend: Tom Quaas
Sturmführer Schulz / Dr. Walowski: Benjamin Pauquet
Wilhelm Kunze: Dominik Frick / Jonathan Schubert
Wachmann: Marcus Horn / Steffen Liebscher

Regie Thomas Birkmeir
Bühne Jörg Kiefel
Kostüm Irmgard Kersting
Musik Klaus-David Erharter
Licht Michael Gööck
Dramaturgie Martin Heckmanns