Ulrich Rasche

Regisseur, Bühnenbildner
1969 geboren, sammelte nach einem Studium der Kunstgeschichte erste Theatererfahrungen bei Jürgen Kruse in Bochum und Edith Clever, Dieter Sturm und Robert Wilson an der Berliner Schaubühne und war Stipendiat an Wilsons Watermill Center (USA). In Berlin inszenierte er BETROGEN von Harold Pinter (2002) und 231 EAST 47TH STREET, eine szenische Installation nach Texten von Andy Warhol. Mit seinem Chorprojekt SINGING! IMMATERIELL ARBEITEN, das im Oktober 2004 im entkernten Palast der Republik in Berlin uraufgeführt wurde, erlangte Ulrich Rasche überregionale Bekanntheit. Es folgten Arbeiten am Staatstheater Stuttgart, der Volksbühne Berlin, dem Theater Bonn sowie bei den Wiener Festwochen. 2014 koproduzierte er gemeinsam mit den Sophiensaelen Berlin, dem Kunstfest Weimar, dem Schauspiel Frankfurt und Kampnagel Hamburg DIE KOSMISCHE OKTAVE von Nis-Momme Stockmann. Seine Inszenierung von DANTONS TOD 2015 am Schauspiel Frankfurt wurde als „überwältigendes Revolutions-Oratorium“ (SZ) gefeiert. Ulrich Rasche wurde 2013 mit dem Kunstpreis der Akademie der Künste Berlin ausgezeichnet und seine Inszenierung von Schillers DIE RÄUBER am Münchner Residenztheater 2017 zum Berliner Theatertreffen eingeladen.


Balloon: Produktionen
Das große Heft, von Ágota Kristóf
in einer Fassung von Ulrich Rasche und Alexander Weise, http://www.staatsschauspiel-dresden.de/spielplan/a-z/das_grosse_heft/, productionsnippet--no-buergerbuehne-icon productionsnippet--no-fastforward-icon,