• Home
  • Spielplan
    • Premieren/Uraufführungen
    • Weiter im Spielplan
    • ... und außerdem
    • Zu Gast
    • Archiv
    • Spielzeit 2012.2013
  • Ensemble
    • Schauspieler
    • Gäste
    • Regie
    • Bühne und Kostüm
    • Musik/Video
    • Autoren
    • Intendanz
    • Mitarbeiter
  • Karten
    • Vorverkauf
    • Preise
    • Ermäßigungen und Geschenke
    • Anrechte
    • Sitzplan
  • Die Bürgerbühne
    • Neues von der Bürgerbühne
    • Inszenierungen
    • Clubs
    • Bürger Dinner
    • Weitere Angebote
    • unart
  • Theater & Schule
    • Angebote für Schulklassen
    • Angebote für Lehrer
    • Angebote für Schüler
  • Service
    • Über das Staatsschauspiel Dresden
    • Schnullertag
    • Gastronomie
    • Behindertenservice
    • Wege zu uns
  • Freunde & Partner
    • Förderverein Staatsschauspiel Dresden
    • Interessengemeinschaft Schauspiel Dresden e.V.
    • Kooperationen
  • Presseservice
  • Newsletter
  • Kontakt
  • Jobs
  • AGBs
  • Impressum
  • Beschreibung
  • Termine
  • Pressestimmen
  • Bilder
  • Video
  • Zum Stück

Gott alleinAuf Facebook teilen

von Jan Neumann | Regie: Jan Neumann | Uraufführung am 23. April 2010 | Kleines Haus 2


Auch in Dresden macht Neumann fünf Schauspieler zu Koautoren. Der Humor kommt nicht zu kurz, das Stück mischt munter Comedy, Groteske, Parodie und Tragödie. Alle Darsteller spielen im Wechsel Harry und viele Nebenfiguren, eine gelungene Ensembleleistung.
 
Annika Schilling spielt mit schwarzem Rauschebart und weißem Overall (Kostüm: Nini von Selzam) einen Jungverliebten, als wär’s ein Anke-Engelke-Stück aus „Ladykracher“. Sebastian Wendelin schlüpft in Frauenkleider, trägt eine blonde Perücke, ist als Ilse „Kantinengespräch Nummer eins“ und der Schwarm aller Kerle. Stefko Hanushevsky wechselt agil vom hyperaktiven Motivationstrainer zum schieläugigen Kundenfänger. Benjamin Pauquet kann herrlich todtraurig und wunderbar enthusiastisch sein. Benjamin Höppner dreht als Elvis mächtig auf und liegt als Harry zerstört am Boden.
 
Jan Neumann zeigt Menschen, die sich vorsichtig öffnen, ihren „emotionalen Panzer“ ablegen. Er hat ein gutes Gespür für soziale Verwerfungen in der Gesellschaft. „Gott allein“ ist ein kritisches Zeitstück, das viel über die Gegenwart zu sagen hat.
Sächsische Zeitung, 26.04.2010, Rainer Kasselt