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A Christmas Carol – Ein WeihnachtsliedAuf Facebook teilen

von Gerold Theobalt nach Charles Dickens | Regie: Holk Freytag | Premiere am 1. Dezember 2001 | Palais im Großen Garten

Die alljährlich stattfindende Aufführungsserie im Palais im Großen Garten hat mittlerweile über Dresdens Stadtgrenze hin­aus bei Jung und Alt Kultstatus erlangt, scheinen sich doch die Geister der Weihnacht direkt von den verwitterten Wänden des barocken Prachtbaus gelöst zu haben.

„Weihnachten ist Humbug“, grollt dort der Geldverleiher Ebenezer Scrooge, nachdem er seinem Sekretär Cratchit wohl oder übel einen Tag Urlaub gewähren musste, und schließt sich am 24. Dezember in sein Büro ein, um Geld zu zählen. Das ist die einzige Beschäftigung, die ihm sinnvoll scheint. Alle hat er abgewimmelt: seinen Neffen Fred, der ihn zum Weihnachtsessen einladen wollte, zwei Herren von der Wohlfahrt, die ihn um eine Spende für Bedürftige baten, und die Kinder, die vor seiner Tür sangen, um Süßes zu erbetteln. Endlich Ruhe!!!

Aber dann - um Mitternacht, zur Geisterstunde - geschieht das Unerwartet-Schauerliche: Sein verstorbener Kompagnon Marley, beladen mit den rasselnden Ketten seines unchristlichen Lebens, steht plötzlich vor Scrooge und fordert ihn auf, sein Leben zu ändern. Nur dann wird er Ruhe im Grab finden und nicht wie Marley als Gespenst in der Welt umherwandern müssen. Welch eine grausige Aussicht!
Der Schreck sitzt tief, und noch bevor sich Scrooge davon er­holen kann, tauchen die drei Geister der Weihnacht, die Marley ihm verheißen hat, auf und führen ihn in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Dreimal steht sich Scrooge angstschlotternd selbst gegenüber und muss sich durchringen, sein Leben zu ändern ...

Musikalisch begleitet wird die Inszenierung durch Vokal- und Instrumentalmusik von Henry Purcell, John Dowland und ­Antonio Vivaldi sowie alten englischen Weihnachtsliedern.

Dauer der Aufführung: 2 Stunden (eine Pause)


Besetzung:

Ebenezer Scrooge: Lars Jung
Ebenezer Scrooge (9. und 16.12.): Philipp Lux
Ebenezer Scrooge als Schüler und junger Mann / Der Geist der zukünftigen Weihnacht / 2. Seemann: Robert Höller
Fanny, Ebenezers Schwester / Martha, Mrs. Cratchits Tochter: Lea Ruckpaul
Fred, Neffe von Scrooge: Benjamin Pauquet
Caroline, Freds Frau / Gesangsquartett: Iris Stefanie Maier
Lucy, Carolines Schwester: Christine-Marie Günther
Topper, Lucys Freund / 1. Herr / Sir Adams, Direktor des Internats / 1. Seemann: Jonas Friedrich Leonhardi
2. Herr / Ali Baba: Thomas Kitsche
Bob Cratchit, Buchhalter: Günter Kurze
Mrs. Cratchit: Anna-Katharina Muck
Mrs. Cratchit (9., 16. & 23.12.): Regina Felber
Tiny Tim, Mrs. Cratchits Sohn / Der Mangel: Julius Schütze / Jakob Lange
Alter Fezziwig / Ein Lumpensammler / Jacob Marley, Kompagnon von Scrooge: Jürgen Haase
Mrs. Fezziwig / Mrs. Dilber, Haushälterin bei Scrooge: Oda Pretzschner
Mrs. Fezziwig / Mrs. Dilber, Haushälterin bei Scrooge (alternierend): Veronika Steinböck
Belle, Mrs. Fezziwigs Tochter: Ines Marie Westernströer
Dick Wilkins: Marco Pfennig
Ein Nachtwächter / Robinson Crusoe: Falk Obermayer
Der Geist der vergangenen Weihnacht: Picco von Groote, Laina Schwarz (27.11. & 10.12.)
Der Geist der zukünftigen Weihnacht: Gerhard Hähndel
Der Geist der zukünftigen Weihnacht (2., 3., 10. & 17.12.): Alexander Gamnitzer
Die Unwissenheit: Emma Jantschew / Helene Lange
Peter: Valentin Richter / Arne Horn / Franz Horenburg

Chor, Volk

Jessica Graeber, Christine-Marie Günther, Anne Hanke, Lea Ruckpaul, Albertine Selunka, Paula Henriette Selunka, Ines Marie Westernströer, Albrecht Ernst / Oliver John, Julius Evers, Raphael Fötzsch, Julius Günzel / Georg Schütze, Robert Höller, Thomas Kitsche, Jonas Friedrich Leonhardi, Falk Obermayer, Marco Pfennig

Gesangsquartett

Iris Stefanie Maier, Anne Hanke, Julius Evers / Marco Pfennig, Oliver John

Musiker

am Piano und Cembalo: Thomas Mahn
am Harmonium: Ilka Kraske
an der Violine: Maria Berge / Kristina Kato / Eva Schützler
am Cello: Uta Büchner / Margret Vetter

Regie Holk Freytag
Bühne Johannes Köhler, Ivonne Storm
Kostüm Wolf Münzner, Ivonne Storm
Musikalische Einrichtung Otto Beatus
Dramaturgie Beate Seidel
Musikalische Leitung Thomas Mahn