Simon Solberg
Portrait von Simon Solberg

geboren 1979 in Bonn, absolvierte zunächst von 2000 bis 2004 ein ­Schauspielstudium an der Folkwang Universität der Künste. Nach Schauspielengagements in Düsseldorf und in Frankfurt am Main gab er 2006 mit „Odyssee reloaded“ nach Homer am ­Schauspiel Frankfurt sein Regiedebüt. Von 2006 bis 2008 war er am ­Nationaltheater ­Mannheim als Hausregisseur engagiert. Seine Inszenierung von „Don Quijote“ nach ­Cervantes gewann 2007 beim Festival „Radikal jung“ in München den Kritikerpreis. ­Weitere Regiearbeiten ­führten ihn u. a. an das Maxim Gorki Theater Berlin, das Schauspiel ­Stuttgart, das ­Volkstheater ­München, das Theater Basel und das Deutsche Theater Berlin. Seine 2009 am ­Staatsschauspiel Dresden entstandene Inszenierung von Shakespeares „Romeo und ­Julia“ ­wurde ebenfalls zum ­Festival „Radikal jung“ nach München eingeladen. Desweiteren ­inszenierte er in ­Dresden ­Lessings „Minna von Barnhelm“ und Sartres „Die schmutzigen Hände“. In der­ ­Spielzeit 2012/2013 war Simon Solberg Hausregisseur und ­Co-Schauspielleiter am ­Theater ­Basel. Im Herbst 2013 eröffnete er die neue Intendanz von Armin Petras am ­Schauspiel ­Stuttgart mit Goethes „Urgötz“. Aktuelle Inszenierungen von ihm sind u. a. „Die Leiden des jungen Werther“ von Goethe am Schauspiel Stuttgart, „Kabale und Liebe“ und ­„Argonauten“, beides zu sehen am Schauspiel Köln, sowie „Der abentheuerliche Simplicissimus Teutsch“ am ­Staatsschauspiel Dresden.