Simon Solberg
Portrait von Simon Solberg

wurde 1979 in Bonn geboren und absolvierte zunächst eine Schauspielausbildung an der Folkwang Hochschule Essen. Anschließend führten ihn Engagements an das Düsseldorfer Schauspielhaus, das Schauspiel Frankfurt und zur Ruhrtriennale. Sein Regiedebüt gab er 2006 mit „Odyssee reloaded“ am Schauspiel Frankfurt, wo er von da an regelmäßig Regie führte. 2007 entstand dort seine Inszenierung von „Don Quijote“ nach Cervantes, die beim Festival „Radikal jung“ in München den Kritikerpreis gewann. Von 2006 bis 2008 war er am Nationaltheater Mannheim als Hausregisseur engagiert und inszenierte dort u. a. im Rahmen der Schillertage 2007 „Pimp the city“, ein Projekt, das sich mit der Situation arbeitsloser Menschen in Mannheim beschäftigte. Am Staatsschauspiel Dresden inszenierte er zur Spielzeiteröffnung 2009.2010 Shakespeares „Romeo und Julia“. Auch diese Aufführung wurde zum Festival „Radikal jung“ nach München eingeladen. Desweiteren arbeitete er u. a. am Theater Heidelberg, Münchner Volkstheater, Theater Basel, Maxim Gorki Theater Berlin und am Deutschen Theater Berlin.
In der Spielzeit 2012.2013 wird Simon Solberg Teil des Leitungsteams des Schauspiels am Theater Basel werden.