Thomas Braungardt
Portrait von Thomas Braungardt

wurde 1981 in Berlin geboren. Er studierte an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Berlin. Während seiner Ausbildung spielte er am Deutschen Theater Berlin u. a. bei Dimiter Gotscheff. Im Anschluss an sein Studium war er ab der Spielzeit 2005/2006 im Engagement am Deutschen Nationaltheater Weimar. Hier arbeitete er u.a. mit Laurent Chétouane, Felix Ensslin und Tilmann Köhler mit dessen Inszenierung „Krankheit der Jugend“ er 2007 zum Berliner Theatertreffen eingeladen war.
Seit der Spielzeit 2009/2010 gehört Thomas Braungardt zum Ensemble des Staatsschauspiels Dresden. Hier spielte er u. a. Leonce in ­Büchners „Leonce und Lena“ (Regie: Sabine Auf der Heyde), Jens in der Uraufführung von Jochen Schmidts „Schnecken­mühle“ (Regie: Robert Lehniger), in Bulgakows „Der Meister und Margarita“ (Regie: Wolfgang Engel), in Brechts „Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui“ (Regie: Tilmann Köhler) und als Volker in Hebbels „Die Nibelungen“ (Regie: Sebastian ­Baumgarten).
Aktuell ist er zu sehen in ­Shakespeares „Der Kaufmann von Venedig“, als Andrej in Tschechows „Drei Schwestern“ ­(beides in der Regie von ­Tilmann Köhler) sowie in Max Frischs „Graf Öderland/Wir sind das Volk“ (Regie: ­Volker Lösch). Eine kontinuierliche Zusammenarbeit verbindet ihn auch mit Friederike Heller, er spielte in ihren Inszenierungen von Brechts „Die Dreigroschenoper“, Dostojewskijs „Dämonen“ und zuletzt in Georg Büchners „Dantons Tod“.

www.thomasbraungardt.de