Torsten Ranft
Portrait von Torsten Ranft

geboren 1961 in Leipzig, erhielt er seine Ausbildung an der Theaterhochschule „Hans Otto“ in Leipzig sowie an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Berlin. Von 1989 bis 1991 war er am Kleist Theater in Frankfurt an der Oder engagiert, anschließend wechselte er an die Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz in Berlin, wo er u. a. die Titelfigur in Andreas Kriegenburgs Inszenierung von Büchners „Woyzeck“ sowie den Hinkemann in Ernst Tollers gleichnamigen Stück in der Regie von Frank Castorf spielte. 1996 wechselte er an das Schauspielhaus Bochum, wo u. a. als Macheath in Brechts „Die Dreigroschenoper“ in der Regie von Leander Haußmann zu sehen war. Anschließend gehörte er zum Ensemble des Theater Bremen. Hier arbeitete er u. a. mit Regisseuren wie Johann Kresnik und Michael Talke zusammen. Gastengagements führten ihn an das  Schauspiel Leipzig, die Ruhrtriennale sowie das Schauspielhaus Hamburg. Von 2006 bis 2009 gehörte Torsten Ranft zum Ensemble des Schauspiels Hannover, wo er u. a. als Marinelli in Wilfried Minks Inszenierung von Lessings „Emilia Galotti“ zu sehen war. In der Spielzeit 2009/2010 wechselte er an das Staatsschauspiel Dresden, wo er u. a. Marquise de Sade in Peter Weiss' „Marat/Sade“ (Regie: Friederike Heller), Claudius in Shakespeares „Hamlet“ (Regie: Roger Vontobel), Puntila in Brechts „Herr Puntila und sein Knecht Matti“ (Regie: Barbara Bürk), La Roche in Schillers „Der Parasit oder Die Kunst sein Glück zu machen“ (Regie: Stefan Bachmann), die Titelfigur in Goethes „Faust 1“ (Regie: Linus Tunström), in Franz Kafkas „Amerika“ (Regie: Wolfgang Engel), in der Romanadaption von Wawerzineks „Rabenliebe“ (Regie: Simon Solberg), in „Der Raub der Sabinerinnen“ von Franz und Paul von Schönthan (Regie: Susanne Lietzow) und in Max Frischs „Graf Öderland/Wir sind das Volk“ (Regie: Volker Lösch) spielte.

Foto: Krafft Angerer

Rollen am Staatsschauspiel Dresden: