• Home
  • Spielplan
    • Premieren/Uraufführungen
    • Weiter im Spielplan
    • ... und außerdem
    • Zu Gast
    • „Fremd“-Festival
    • Archiv
  • Ensemble
    • Schauspieler
    • Gäste
    • Regie
    • Bühne und Kostüm
    • Musik/Video
    • Autoren
    • Intendanz
    • Mitarbeiter
  • Karten
    • Vorverkauf
    • Preise
    • Ermäßigungen und Geschenke
    • Anrechte
    • Sitzplan
  • Die Bürgerbühne
    • Neues von der Bürgerbühne
    • Inszenierungen
    • Clubs
    • Bürger Dinner
    • Weitere Angebote
    • unart
  • Theater & Schule
    • Angebote für Schulklassen
    • Angebote für Lehrer
    • Angebote für Schüler
  • Service
    • Über das Staatsschauspiel Dresden
    • Schnullertag
    • Gastronomie
    • Behindertenservice
    • Wege zu uns
  • Freunde & Partner
    • Förderverein Staatsschauspiel Dresden
    • Interessengemeinschaft Schauspiel Dresden e.V.
    • Kooperationen
  • Presseservice
  • Newsletter
  • Kontakt
  • Jobs
  • AGBs
  • Impressum
  • Beschreibung
  • Termine
  • Pressestimmen
  • Bilder
  • Video
  • Über das Stück

Don CarlosAuf Facebook teilen

Ein dramatisches Gedicht von Friedrich Schiller | Regie: Roger Vontobel | Premiere am 27. März 2010 | Schauspielhaus


„Wer erleben will, zu welchen Höchstleistungen dieses neu formierte Ensemble schon heute fähig ist, muss sich ein Meisterstück ansehen, das aus Schulz’ erste Spielzeit übernommen wurde: Schillers Don Carlos. Der altvertraute Klassiker wird ganz ohne Regietheater-Allotria und doch wie neu erzählt, leidenschaftlich, intelligent, psychologisch, vollkommen menschlich und eminent politisch. Manchmal will einem die Spucke wegbleiben, wie couragiert der junge Roger Vontobel die Klischees des Dekonstruktionstheaters verschmäht, ausschließlich der Textkraft des großartigen Utopisten und Realisten Schiller vertraut und dann doch wie selbstverständlich mit Videoeinspielungen die Spannung aufheizt. Ganz besonders eindrucksvoll das Männertrio mit Burghart Klaußner als Philipp, Christian Friedel in der Titelrolle und Matthias Reichwald als Posa; finster-grandios Magda Willis Bühne. Der Dresdner Don Carlos ist tatsächlich eine jener Aufführungen, ‚die man gesehen haben muss‘ – wenn man wissen will, warum man überhaupt ins Theater geht.“
Die Zeit, 30.09.2010, Gerhard Jörder

Die Inszenierung ist klassisch erzähltes Theater ohne Mätzchen, das sich der technischen Mittel des modernen Theaters (Video- und Klangeinspielungen) klug und effektvoll zu bedienen weiß.
 
Vontobel inszeniert nicht sich, sondern Schiller und seine Schauspieler, die zu glänzen verstehen. Christine Hoppe, die als Prinzessin Eboli zwar nicht Carlos, aber das Publikum zu betören weiß; Sonja Beißwenger, deren Königin Elisabeth nie so richtig versteht, wie ihr geschieht; Matthias Reichwald, der die Rolle des schwärmerischen Chefmoralisten Marquis von Posa auf irdisches Maß herunterbricht. Viele Aufmerksamkeit hatte sich im Vorfeld auf die durch den Haneke-Film „Das weiße Band“ nominierten Hauptdarsteller Burghart Klaußner und Christian Friedel gerichtet. Wie im Film erreichen beide auch auf der Bühne Höchstform: Klaußner als misstrauischer, von Verfolgungswahn gezeichneter König – ein bis in die Körpersprache hinein kantiger, liebesunfähiger Despot; Friedel als jugendlich-liebestrunkener Königssohn mit Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom, der zu spät erwachsen wird.
Viel Applaus.
Dresdner Morgenpost, 29.03.2010
dresdner_morgenpost_koenig_und_thronfolger_29.03.2010.pdf (280 kB)

„Geben Sie Gedankenfreiheit!“ Der berühmte Satz des Marquis Posa fällt hier auf gut vorbereiteten Boden. Auch wenn er letztlich nicht fruchtbar wird: Roger Vontobel verschafft in seiner sehr jung und frisch wirkenden, dabei ganz auf den Text und die Schauspieler konzentrierten Inszenierung am Staatsschauspiel Dresden tatsächlich den Gedanken Freiheit, stellt die Suche nach Klarheit und Wahrheit in den Mittelpunkt und verschiebt ihn damit vom Sohn zum Vater Philipp II., der hier vielleicht mehr noch als die jungen Weltverbesserer zum tragischen Helden wird.
Dresdner Neuste Nachrichten, 29.03.2010, Tomas Petzold
dnn_misstraut_den_weltverbesserern_29.03.2010.pdf (994 kB)

Sehr, sehr aufregend in seiner Präzision. Schillers verzwickte Blankverse werden in jeder Silbe wieder Geste, Gedanke, Gefühl und deshalb hängt man dreieinhalb Stunden lang gebannt an den Lippen der Schauspieler.
Frankfurter Rundschau, 30.03.2010, Christine Diller
frankfurter_rundschau_drei_maenner_und_ein_wahn_30.03.2010.pdf (934 kB)

Am Staatsschauspiel Dresden ist Don Carlos gut und klug inszeniert – und mit Burghart Klaußner und Christian Friedel, diesen beiden Protagonisten aus Michael Hanekes Film „Das weiße Band“, auch noch super besetzt, was aber auch für alle anderen Mitspieler gilt. Der Regisseur Roger Vontobel, Jahrgang 1977, hat mit Schillers „dramatischen“ Gedicht seine erste Arbeit in Dresden vorgestellt und dem Haus einen schönen Erfolg und bei der Premiere einen Beifallssturm geschenkt.
 
Es sind intensive Szenen, die Vontobel da mit seinen wunderbaren Schauspielern gelingen, Szenen von knisternder Spannung, aber auch von großer Sprachschönheit, die bei Schiller ja sehr erfreuen kann.
In ihrer spielend leichten Art, ganz na an Schiller dran, aber nicht altmodisch zu sein, sondern im Hier und Jetzt verankert, ist diese Inszenierung beinahe musterhaft.
Süddeutsche Zeitung, 30.03.2010, Christine Dössel

Eine großartige Premiere. Große Gesten, großartige Schauspieler, ein spannendes Theaterstück und Beifall fast ohne Ende.
mdr TV, Sachsenspiegel, 28.03.2010

Großes Schauspielertheater.
Deutschlandradio, 27.03.2010, Hartmut Krug

Ein außerordentlicher Theaterabend. Warum? Weil der junge Regisseur Roger Vontobel mit dem Klassiker nicht aufgesetzt und überangestrengt herum spektakelt hat, sondern weil er bei aller Modernität und Zeitgenossenschaft den gedanklichen Kern, den Schiller-Sound ganz unbehelligt ließ, ja, ihn in halbwegs ungewohnter Frische neu vermessen hat.
 
Alle siedeln ganz privat am eigenen Abgrund in diesem durch alle Zeiten hoch politischen Stück, und alle können fallen – Schauspielerinnen und Schauspieler zeigen in Dresden, wie das geht: Klaußner als furios in und an sich selber zerbrechender Machthaber, Friedel als zögernder, immer wieder im Selbstgespräch sich verstörender Sohn, dessen Impuls die unerfüllte Liebe zu jener Frau ist, die einst ihm versprochen war und nun sein Mutter sein muss; Matthias Reichwald schließlich als selbstsicher intrigierender, aber auch an der eigenen Sehnsucht nach Heldentum scheiternder Revoluzzer Posa.
Zwischen ihnen die Frauen: hier Sonja Beißwenger als dunkel-schmale, mutig-entschlossene Königin Elisabeth, da die grandiose Christine Hoppe als tragisch in die Irre liebende Hofdame Eboli. Noch Thomas Eisen und Christian Erdmann als stark verknappter Hofstaat halten ihre schmalen Rollen eng und kompakt. Spätestens mit ihnen beginnt das Publikum zu vergessen, dass hier ein dramatisch politisches Märchen aus uralten Zeiten erzählt worden ist.
Kein Wunder, dass es uns nicht aus dem Sinn gehen will.
nachtkritik.de, 27.03.2010, Michael Laages
nachtkritik_moerderische_macht_menschlicher_abgrund_27.03.2010.pdf (28 kB)

Eine sehr genaue Regie, die sich keine Schludrigkeit erlaubt, und Schauspieler, die den Text erden und so erst mit Leben füllen. Beides ist dem Team um Vontobel hinreißend gelungen.
Es ist wohl auch der größte Gewinn dieser Inszenierung, dass sie deutlich macht, wie genial Schiller berufliche und private Motivationen untrennbar vermischt.
 
So kann sich König Philipp die Forderung des Marquis Posa nach „Gedankenfreiheit“ nicht leisten und will es auch nicht, will ihn das die Macht kosten würde. Burghart Klaußner zeigt das ungeheuer differenziert, schleudert geschliffene Worte wie spitze Messer. Christian Friedels Carlos ist wie ein junger Vogel, der sich voller Wut die Flügel am goldenen Käfig wundscheuert. Matthias Reichwalds Posa ist hochfliegender Visionär und Kämpfer, aber auch unsicher und stolz. Sonja Beißwengers Elisabeth erkennt als unglücklich Liebende, dass sie ihr Heil in der Politik suchen muss, um Bestätigung zu finden, während Christine Hoppes Eboli auch diese Flucht verwehrt ist – ihre Rache schlägt auf sie zurück und bringt sie ins Kloster.
 
Das Premierenpublikum ließ das Ensemble begeistert im Applaus baden.
Sächsische Zeitung, 29.03.2010, Valeria Heintges
sz_packender_thriller_im_kabinett_29.03.2010.pdf (1114 kB)

Roger Vontobel zeigt einen hitzigen Liebes- und einen ausgekühlten Politthriller. Groß und bestaunenswert, ja packend und von einer seltenen szenischen, psychologischen Dichtheit wird Vontobels Abend aber durch die schneidende Präsenz, die Selbstaufgeklärtheit der Spielweise.
Das gesamte, erstaunlich homogene Ensemble macht aus dieser Inszenierung ein Denk- und Schaustück von flirrender Intensität.
Berliner Zeitung, 08.04.2010, Dirk Pilz

Das Bestechende an Vontobels Inszenierung ist, in welcher Klarheit sich die Verwicklungen vor unseren Augen entrollen, mit welcher Spannung der Politthriller erzählt wird.
Doch das Ergebnis dieser Inszenierung sind die Schauspieler! Wie natürlich ihnen die Schiller-Verse über die Lippen gehen – als kamen sie ihnen hier und jetzt in den Sinn.
Das nuancierte Spiel lässt die Figuren in aller Ambivalenz schillern. Dabei gelingt jede für sich so glaubwürdig, dass man nicht mit einer von ihr mitgeht, sondern sie alle in ihren Ängsten, Nöten und dunklen Gefühlen zu verstehen glaubt.
Die Tageszeitung, 08.04.2010, Anne Peter

„An solchem Personal dekliniert Roger Vontobel mit Schiller sein politisches Psychogramm der Gegenwart durch: Alle reden von Freiheit, unter der jeder vor allem die eigene versteht, die gerade deshalb ausweglos scheitert. Irgendwann sind die Interessenfelder im Ringelreihen der Intrigen so eng verzahnt, dass sich keiner mehr bewegen kann. Die selbstbewusst handelnden Individuen fesseln sich selbst – Endspiel der Ego-Shooter.“
Festivalzeitschrift Theatertreffen, Mai 2011, Franz Wille

Schiller war da

„Die Liebe zur Macht beherrscht alle Mach der Liebe: Dresdens ‚Don Carlos‘ zog beim Theatertreffen das Publikum in seinen Bann. Dieser ‚Don Carlos‘ vom Staatsschauspiel Dresden wird beim Berliner Theatertreffen schon als mittlere Sensation empfunden. Viele Bravi.“
Der Tagesspiegel, 13.05.2011, Peter von Becker
der_tagesspiegel_14.05.2011.pdf (235 kB)

„Wie Vontobel  aus diesem Großklassiker einen hitzigen Liebes- und einen ausgekühlten Politthriller macht, wie er die Szenen außerhalb des Hofes hinter hohen, schwarzen Wänden von der Kamera einfangen, den Chefbediensteten von König Philipp II. und den Großinquisitor von einer Schauspielerin, Lore Stefanek, spielen, Eboli von Christiane Hoppe tragisch ins Leere und die Königin (Sonja Beißwenger) verhängnisvoll in die Irre lieben, Matthias Reichwald seinen Posa zwischen Lässigkeit und Furor die Amplituden der Freiheit vermessen lässt – das ist bestaunenswert und packend, von seltener szenischer Dichtheit, zumal die Selbstaufgeklärtheit der Spielweise den Figuren schneidende Präsenz verleiht. Das gesamte Ensemble liefert eine dichte Beschreibung gegenwartssatter Seelenlandschaften. ‚Don Carlos‘: ein Denk- und Schaustück von flirrender Intensität.“
Berlinonline.de, 10.05.2011, Dirk Pilz

„Dieser Abend bietet all das, was früher angeblich so viel besser war: lauter Nuancierungsschauspielkünstler!, eine feinsinnige Textaufschließungsregie!, unaufdringliche Schiller-Gegenwärtigkeit!“
Berliner Zeitung, 10.05.2011, Dirk Pilz

„Vontobel inszeniert das Dramatische Gedicht, als wäre es ein Krimi. Diese Inszenierung bringt hohen darstellerischen Anspruch ins Theatertreffen, in den herausragenden Rollen wie im Ensemble.“
Kulturradio rbb, 13.05.2011, Peter Hans Göpfert

„Schiller hat zwar keinen Derrida gelesen. Aber wie man in Roger Vontobels Dresdner ‚Don Carlos‘ studieren konnte, hat auch er die Dialektik im Blut. Wenn Burghart Klaußners König von Spanien seinen Kronprinz Don Carlos (Christian Friedel) erschießt, scheint das wie ein nachträglicher Kommentar zu She She Pop: ‚Mir gefallen die Söhne nicht, die bessere Wahlen treffen als ihre Väter.‘“
DIE WELT, 16.05.2011, Jan Küveler

„Die modern im Manager-Milieu, aber ganz nah am Text Inszenierte Aufführung mit Filmstar Burghart Klaußner als König Philipp fesselte das Publikum über ihre gesamten dreieinhalb Stunden“
dpa, 15.05.2011, Elke Vogel

Die Könige aus der Provinz

„Das Dresdner Schauspiel wurde mit ‚Don Carlos‘ beim Berliner Theatertreffen gefeiert und spielt überregional wieder mit.“
Sächsische Zeitung, 14.05.2011, Johanna Lemke
saechsische_zeitung_14.05.2011.pdf (991 kB)

„Das Ensemble zeigte sich bestens aufgelegt und in Hochform und durfte sich am Ende auch gebührend feiern lassen.
So heutig sich die Inszenierung gibt, so konsequent entwickelt sie ihre eigene Diktion aus dem historischen Text, psychologisch präzise und einfühlsam, durchdringend in der gesellschaftlichen Analyse.“
Dresdner Neueste Nachrichten, 14.05.2011, Tomas Petzold
dnn_16.05.2011.pdf (557 kB)

„Bei Friedel ist der Infant nicht der entflammte Verehrer und rasende Selbstverzehrer von Sturm-Drängers Gnaden. Sein Unbehagen wurzelt in Selbstzweifel, seine gelegentlich störrischen Provokationen bleiben zagend und defensiv. Dieser Carlos ist ein verschmähter Society-Jüngling mit ausgeprägtem Anlehnungsbedürfnis.“
Theater heute, Mai 2011, Christian Rakow

„Seit 2009 ist Christian Friedel fest engagiert am Staatsschauspiel Dresden, wohin er seinem Förderer Wilfried Schulz folgte. Hier spielte er bisher vier Hauptrollen, darunter auch Schillers ‚Don Carlos‘. Mit dem Dresdner Staatsschauspiel hat sich Friedel schon auf zwei weitere Spielzeiten geeinigt.“
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 12.06.2011, Stefan Locke

„Schillers Psychothriller über Macht, Wahn und Getriebensein ist eine von zehn dieser Produktionen, die in Berlin gezeigt werden, in dem begehrten Wettbewerb der Besten, der große Aufmerksamkeit genießt. Was für Dresden und ‚Don Carlos‘ vorzüglich funktionierte wird fortgesetzt. Das Team um Regisseur Vontobel beginnt im November mit den Proben zu ‚Der zerbrochne Krug‘ von Kleist, mit Burghart Klaußner in der Hauptrolle.“
mdr aktuell, 12.05.2011

„Stehende Ovationen. Es ist wie die Essenz gelungenen klassischen Theaters: Ein über 200 Jahre alter Text kann uns ganz nah sein.“
DER WESTEN, 22.05.2011, Ralph Wilms

„In packendem Tempo verdichten sich die Konflikte, spannend wie in einem Psycho-Thriller. Die Schauspieler bewegen sich traumwandlerisch sicher in Vontobels durchchoreografiertem Theater. Sie sprechen fantastisch und so selbstverständlich, als wären Schillers hehre Blankverse ihre Alltagssprache.“
Hertener Allgemeine, Recklinghäuser Zeitung, 23.05.2011, Alfred Pfeffer

„Riesenjubel und Standing Ovations für einen bravourösen, zeitlos stimmigen Abend, der auch zum Berliner Theatertreffen eingeladen war.“
Ruhr Nachrichten, 23.05.2011

„In Vontobels Inszenierung am Staatsschauspiel Dresden, die jetzt von den Ruhrfestspielen gezeigt wird, rollt vielmehr über dreieinhalb Stunden ein Schiller-Drama ab, wie es klassischer kaum sein könnte. Ein spannender und überraschend klarer Theaterabend.“
Westfälische Nachrichten, 23.05.2011, Harald Suerland

„Für das intensive Kammerspiel gibt es im ausverkauften Festspielhaus Ovationen.“
Westfälischer Anzeiger, Hellweger Anzeiger, 23.05.2011, Edda Breski

„Zu dem, was relevant bleiben wird, dürfte auch Roger Vontobels Dresdner Inszenierung des ‚Don Carlos‘ gehören. Sie wurde mit dem FAUST für die beste Regie ausgezeichnet, zum Berliner Theatertreffen, zu den Ruhrfestspielen und jetzt zu den Schillertagen eingeladen. Und das, obwohl die Idee vom spanischen Palast als Hofstaat in Businessklamotten und Philipp als Whisky trinkenden und Zigarre rauchenden Herrscher nicht unbedingt neu ist. Vontobel hat dennoch ‚den Mantel der Geschichte ergriffen‘, Schillers Stoff durch die berührende, verdichtete und ergreifende Sprechweise seiner Schauspieler auf das Wesentliche konzentriert und den dreieinhalbstündigen ‚Don Carlos‘ so zugänglich gemacht, dass er punktgenau an Schillers zeitloses Politikverständnis und das Problem ‚Mensch‘ andockt.“
Festivalzeitung Schillertage Mannheim, 04.06.2011, Paula Franke

„Bei den Internationalen Schillertagen stehen in diesem Jahr die großen Geschichtsdramen des Dichtermeisters im Zentrum. In Dresden inszenierte Roger Vontobel das Drama mit Burghart Klaußner und Christian Friedel, den Stars aus dem Film ‚Das weiße Band‘.“
Spiegel online, 01.06.2011, Anke Dürr

„Gastspiele renommierter Häuser sind eine Säule des Festivals. Das Staatsschauspiel Dresden zeigt Roger Vontobels zuletzt durch Einladung zum Berliner Theatertreffen geadelten ‚Don Carlos‘.“
morgenweb.de, 01.06.2011, Ralf-Carl Langhals

„Großes und durchdachtes Sprechtheater ohne grelle Mätzchen und doch staubfrei zeigt Roger Vontobel, Träger des Gertrud-Eysoldt-Förderpreises für junge Regie 2006 und des Bensheimer Nachwuchspreises für Regie 2007.“
Mannheimer Morgen, 04.06.2011, Ralf-Carl Langhals