Alissa Kolbusch

studierte bis 1995 Bühnenbild an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg bei Prof. Wilfried Minks. Seit 1997 freiberuflich, machte sie die Bühne für zahlreiche Inszenierungen von Gil Mehmert unter anderem in Kiel, München und Bochum; außerdem entwarf sie die Bühne für „Der geteilte Himmel“ in der Regie von Sebastian Hartmann an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz. Am Bremer Theater realisierte sie Bühne und Kostüme für „Cafe Umberto“ und „Der nackte Wahnsinn“, am Staatstheater Braunschweig für „König Ödipus“ in der Regie von Nicolai Sykosch. Die langjährige Zusammenarbeit mit Gil Mehmert setzte sich 2003 fort mit dem Kinospielfilm „Aus der Tiefe des Raumes“ und mit weiteren Ausstattungen, unter anderem für „Kleiner Mann, was nun?“ am Münchner Volkstheater, „Der Theatermacher“ und „Die Comedian Harmonists“ am Schauspiel Essen, „Candide“ am Musiktheater im Revier und „Das Missverständnis“ am Deutschen Theater Berlin. Außerdem arbeitete sie mit der Regisseurin und Choreographin Constanza Macras an der Schaubühne Berlin zusammen, wo sie 2010 die Bühne für „Megalopolis“ entwarf. Von 2005 bis 2012 verband sie eine kontinuierliche Zusammenarbeit mit dem Regisseur David Marton, mit dem sie zahlreiche Projekte realisierte, unter anderem „The Fairy Queen“, „Der feurige Engel“ und „Don Giovanni“ in den Sophiensælen Berlin, „Café Vaterland“ am Maxim Gorki Theater, „Lulu“ am Staatstheater Hannover, „Insomnia“ am Kongelige Teater Kongelige Teater Kopenhagen, „Harmonia Caelestis“ im Kasino Burgtheater Wien, „La incoronazione di Poppea“ am Thalia Theater Hamburg sowie „Die Rückkehr des Odysseus“ an der Schaubühne Berlin. 2015 arbeitete sie mit dem irischen Regisseur Gavin Quinn für das „Save the World“-Festival am Theater Bonn zusammen und entwarf das Bühnenbild für „Onkel Wanja“ am Maxim Gorki Theater für Nurkan Erpulat. 2016 entwarf sie die Bühne für „Besuch der alten Dame“ am Hans Otto Theater Potsdam sowie Bühne und Kostüme für die Inszenierung „Der Revisor“ in der Regie von Linus Tunström am Düsseldorfer Schauspielhaus. Nach „Love it or leave it“ (2016) ist „Hiob“ ihre dritte Inszenierung mit Nurkan Erpulat.