Ich armer Tor
nach Goethes „Faust“ | mit Dresdner Männern in der Midlife-Crisis | Regie: Miriam Tscholl | Uraufführung am 9. November 2012 | Kleines Haus 3
Die Bürgerbühne 
Hand aufs Herz: Die besten Jahre sind vorbei. Was soll jetzt noch kommen? Geben wir es zu: Das Leben ist endlich. Aber sparen Sie das Geld für den Therapeuten, schmeißen Sie Ihren Job nicht hin, beenden Sie nicht Ihre Beziehung und gehen Sie nicht in den Swingerclub, sondern beschäftigen Sie sich mit Goethes „Faust“! Denn Sie wissen ja: Jede Krise ist auch eine Chance.
Sieben krisenerprobte Männer aus Dresden haben nichts zu verlieren und wagen sich auf die Bühne und an den wichtigsten deutschen Theaterstoff. Sie haben „nun, ach, durchaus studiert mit heißem Bemühen“: Medizin, Philosophie, Religion und Wirtschaftsinformatik. Jeder der sieben Männer ist überzeugt: Wenn hier einer verstehen kann, was Faust durchgemacht hat, dann bin ich das! Der Pfarrer fürchtet die Gretchenfrage, der Museumspädagoge hat die Sinnkrise, und der Banker ist überzeugt, dass die Deutsche Bank und Goldman Sachs bei der Faust-Wette ihre Finger im Spiel haben. Und dann ist da noch Gretchen ...
Wir danken den Ratgeberautoren für die Erfindung der Midlife-Crisis und fragen Goethe und sieben Dresdner Männer: Was ist dran?
Dauer der Aufführung: 1 ½ Stunden, keine Pause
Besetzung:
Armin Biedermann, Sebastian Eckhardt, Benno Fritz, Kai-Uwe Kroll, Christiane Lehmann, Bertolt List, Valentin Steinhäuser, Sandro Zimmermann
Regie Miriam Tscholl
Bühne und Kostüm Bernhard Siegl
Musik Jan Maihorn
Dramaturgie Hajo Kurzenberger
Licht Andreas Kunert