1973 in Warschau geboren, studierte Regie an der Warschauer Theaterakademie und an der staatlichen Theaterschule Krakau. Seine erste Inszenierung - Nikolai Gogols „Revisor“ – wurde als wichtigstes Debüt des Jahres 2003 gefeiert. Seine Arbeiten wurden mit zahlreichen bedeutenden polnischen Theaterpreisen, u. a. dem Konrad Swinarski Preis ausgezeichnet. Er ist Autor der Stücke „Grüner Elefant“, „Lächelnde Grapefruit“ und „Komm, hör auf“. Zu seinen wichtigsten Inszenierungen gehören neben dem „Revisor“, „H. nach Hamlet“ (2004), „...Tochter des Fizdejko“ nach Stanisław Ignacy Witkiewicz (2004), „Orestie“ von Aischylos (2007), „Die Sache Dantons“ von Stanisława Przybyszewska (2008), „Trilogie“ nach Henryk Sienkiewicz (2009) sowie „Ein Stück über Mutter und Heimat“ von Bożena Keff (2011). Seine Inszenierungen waren auf diversen Theaterfestivals im Ausland zu sehen, so unter anderem am HAU Berlin, beim Festival d’Automne in Paris oder beim Internationalen Festival Buenos Aires. 2006 inszenierte Jan Klata in Graz erstmals im deutschsprachigen Raum und 2009 am Düsseldorfer Schauspielhaus zum ersten Mal in Deutschland. In der Spielzeit 2010.2011 setzte er für das Schauspielhaus Bochum Kafkas „Amerika“ in Szene und inszenierte 2011.2012 „Die Räuber“ von Friedrich Schiller. 2013 übernimmt Jan Klata die künstlerische Leitung des Stary Teatr Kraków.
Foto: Jacek Poremba