Der 1942 in den USA gestartete Film des jüdischen Berliner Exilanten Ernst Lubitsch ist zu einem hellsichtigen Zeitdokument geworden, das den Vergleich mit Chaplins „Der große Diktator“ nicht zu scheuen braucht und bereits vor über 60 Jahren bewiesen hat, dass man über Nazis lachen kann, ohne ihre Verbrechen kleinzureden. Auch die Dresdner Inszenierung von Thomas Birkmeir lässt keinen Moment einen Zweifel daran, dass das Geschehen auf der Bühne doppeldeutig, komisch und gleichzeitig tieftragisch ist - eine Voraussetzung, ohne die eine Umsetzung des Werks nicht gelingen kann. Dem Regisseur stehen dabei sehr gute Schauspieler zur Seite. Das Premierenpublikum jubelte - völlig zu Recht. Sächsische Zeitung, 03.05.2010, Valeria Heintges
Spätestens wenn der falsche Professor Siletzky den echten Gruppenführer Erhardt auffordert, ihn am Bart zu zupfen, erliegt man der Suggestion des gefährlichen Spiels und dem optimistischen Märchen, das wie nebenbei Wesentliches über den gewöhnlichen Menschen und seine Abgründe sowie Chancen und Risiken seiner Zivilisierung mitzuteilen hat. Dresdner Neueste Nachrichten, 03.05.2010, Tomas Petzold
Von packender Spielfreude und genialem Witz. Dresdner Morgenpost, 03.05.2010