Liebe Kolleginnen und Kollegen von den Medien, wir möchten Sie recht herzlich um die Veröffentlichung der folgenden Meldung bitten: Am Wochenende ist sehr erfolgreich das europäische Theaterfestival „After the Fall. Europa nach 1989. Neue Stücke zum gesellschaftlichen Wandel in Europa 20 Jahre nach dem Fall der Mauer“ zu Ende gegangen. An neun Tagen waren rund 200 internationale Theaterschaffende aus 13 Ländern in Dresden am Kleinen Haus des Staatsschauspiels zu Gast. Die zwanzig Veranstaltungen - von der Uraufführung von „Für alle reicht es nicht“ von Dirk Laucke, über Filmvorführungen, Podiumsdiskussionen und Vorträgen bis hin zu den sieben Theatergastspielen aus der Republik Moldau, Polen, Großbritannien, Dänemark, Schweden, Serbien und Rumänien - wurden sehr gut angenommen: Das Echo in der Dresdner und der überregionalen Presse war äußerst umfangreich; darüber hinaus konnte sich das Festival an allen Tagen eines großen Zuspruchs beim Publikum erfreuen. Intendant Wilfried Schulz nimmt die positive Resonanz zum Anlass, zukünftig den künstlerischen Austausch mit europäischen Theaterkompanien zu intensivieren. Zusammen mit den anderen Partnern des Festivals, beispielsweise dem Goethe-Insitut, das das Projekt initiiert hatte, sollen zwei bis drei Mal im Jahr Möglichkeiten zum internationalen Austausch geschaffen werden. Dieses Vorhaben stieß beim Treffen europäischer Theaterproduzenten am Wochenende auf große Zustimmung. „Das Staatsschauspiel sowie die Stadt Dresden werden von regelmäßigen Blicken über den Tellerrand profitieren. Sowohl wir als auch unsere internationalen Partner können noch viel voneinander lernen, insbesondere was den gegenseitigen Austausch unterschiedlicher Theatertraditionen, -standpunkte und -sprachen sowie der Relevanz von Theater in verschiedenen kulturellen Kontexten betrifft. Ein solcher Austausch führt im Idealfall dazu, dass die Ideen und die künstlerische Arbeit der Partner zu dauerhaften Impulsen und Spiegelungen in der eigenen Arbeit führen“, so Schulz. Martin Berg, der Leiter des Bereichs Tanz und Theater im Goethe-Institut sagte, er sei sehr froh über die nachhaltige Wirkung, die „After the Fall“ bereits jetzt zu zeigen beginne: „Wir freuen uns riesig, dass bei dem Festival, das in Mülheim - weit im Westen - und in Dresden - weit im Osten - stattfand, so viele Gespräche geführt wurden und so viele neue Kontakte entstanden sind. Einige Theater haben sogar schon konkrete Verabredungen getroffen. Es ist besonders schön zu sehen, dass das trotz oder sogar wegen der großen Vielfalt der beteiligten Theater möglich ist. Schließlich sind vom großen Staats- oder Nationaltheater über Landesbühnen bis hin zu Jugendtheatern und freien Gruppen alle Produktionsformen vertreten gewesen.“ Für alle, die das Festival verpasst haben: Voraussichtlich im Januar 2010 erscheint eine Dokumentation des Goethe-Instituts mit ausführlichen Informationen zu allen Autoren und Produktionen, mit Bilderstrecken, Essays und einer DVD, auf der Filmbeiträge zu einzelnen Inszenierungen zu finden sind. Mehr Informationen zu der Publikation in Kürze unter www.after-the-fall.eu. Mit herzlichen Grüßen Martina Aschmies