Schnullertage im Kleinen Haus!
Vorstellungen mit familienfreundlicher Anfangszeit und Kinderbetreuung im Theater
Im Kleinen Haus bieten wir ausgewählte Vorstellungen sonntagnachmittags an. Sie geben Ihre Kinder im Theater in die Obhut ausgebildeter Pädagoginnen, die die Kleinen liebevoll beaufsichtigen und mit ihnen spielen, während Sie zwei ungestörte Theaterstunden erleben. Die Kinderbetreuung kostet nichts extra, Sie bezahlen lediglich Ihre Theaterkarten.
An Schnullertagen besteht bereits ab 15:15 Uhr die Möglichkeit, sich gemeinsam mit den Kindern auf unserem „Spielplatz“ im Kleinen Haus Mitte umzuschauen und die Betreuerinnen in einem kurzen Kennenlerngespräch mit Ihrem Kind vertraut zu machen. Es gibt jede Menge Spiel- und Bastelangebote, kindgerechte Snacks und Getränke (Reiswaffeln, Wasser und Tee) und natürlich eine Wickelstation. Und sollte es doch einmal Tränen geben, ist der Weg nicht weit: alle Eltern erhalten vorreservierte Randplätze und werden nach Absprache diskret aus dem Saal gebeten.
Bitte bringen Sie gegebenenfalls eine Wickeltasche, ein Lieblingsspielzeug oder Kuscheltier und nach Bedarf ein kleines Vesperpaket mit – für alles andere ist gesorgt!
Nächster Schnullertag:
Zum letzten Mal! „Nichts. Was im Leben wichtig ist“ nach dem Roman von Janne Teller
am 16. Juni 2013 um 16:00 Uhr im Kleinen Haus 2
Ganz harmlos fängt alles an. Es ist der erste Schultag der Klasse 7a nach den Sommerferien, und alle freuen sich, sich wiederzusehen. Nur Pierre Anthon verhält sich komisch. Er trifft an diesem Tag eine Entscheidung, die für niemanden folgenlos bleiben soll: Er steigt aus – aus der Schule, aus dem Freundeskreis, aus dem Leben. „Nichts bedeutet irgendetwas, deshalb lohnt es sich nicht, irgendetwas zu tun“, sagt er. Von Pierre Anthon, dem Nihilisten, provoziert, versuchen seine Mitschüler, den Gegenbeweis anzutreten. Sie starten ein Experiment, das Pierre beweisen soll, dass das Leben sehr wohl einen Sinn hat. Mit dem „Berg der Bedeutungen“ legen sie eine Sammelstelle an, für die jeder etwas opfern muss, das ihm wichtig ist. Sobald einer sein Opfer gebracht hat, darf er vom Nächsten eines fordern. Zunächst müssen ein paar Sandalen dran glauben, dann ein Teleskop und ein Tagebuch. Doch nach und nach beginnt das Experiment aus dem Ruder zu laufen. Die Opferforderungen werden immer perfider und münden in eine Spirale der Gewalt.
„Nichts. Was im Leben wichtig ist“ wirft die großen Fragen nach Bedeutsamkeit von Leben, nach Sinn und Unsinn menschlicher Existenz auf und rührt damit an unseren moralischen Grundfesten; nicht zufällig wurde der Roman in Dänemark, wo er erstmals erschien, zunächst vehement abgelehnt, um dann frenetisch gefeiert zu werden.
Die dänische Autorin Janne Teller wurde 2001 mit dem Jugendbuchpreis des dänischen Kulturministeriums und 2008 mit dem Prix Libbylit für die französische Ausgabe ausgezeichnet. Die Inszenierung ist eine Produktion mit den Studentinnen und Studenten des Schauspielstudios Dresden und wird von Hausregisseur Tilmann Köhler inszeniert. Seine letzte Studioinszenierung „Italienische Nacht“ von Horváth wurde mit dem Günther-Rühle-Preis 2010 ausgezeichnet.
Dauer der Aufführung: 2 Stunden, keine Pause
Hier geht es zur Inszenierungsseite
Weitere Termine der „Schnullertage“ entnehmen Sie bitte den aktuellen Monatsplänen.
Anmeldungen werden von unserem Besucherservice unter 0351. 49 13 555 gern entgegen genommen.