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Die Brüder LöwenherzAuf Facebook teilen

Kinder- und Familienstück von Astrid Lindgren. Für alle ab 8 Jahren | für die Bühne bearbeitet von Eva Sköld | Deutsch von Anna-Liese Kornitzky | Regie: Julia Hölscher | Premiere 8. November 2009 | Schauspielhaus

Wie die Idee zu den Brüdern Löwenherz entstand

von Astrid Lindgren

Die Brüder Löwenherz sind auf verschiedene Weise entstanden. Erstens bin ich immer viel auf Friedhöfen herumgewandert. Und auf dem Friedhof von Vimmerby las ich einmal die Inschrift auf einem Grabstein: Hier ruhen die Brüder Fahlén, gestorben in zartem Alter 1860. Da wusste ich plötzlich, dass mein nächstes Buch vom Tod und von diesen beiden kleinen Brüdern handeln sollte. Und dann fing ich an, darüber nachzudenken, was nun mit diesen Brüdern war, die dort lagen, was sie in ihrem Leben erlebt hatten. Aber das war erst der Anfang
Dann erinnere ich mich daran, wie wir einen Michel für die Verfilmung aussuchen wollten. Da war es so, dass die ganze Presse den Vorgang verfolgte, als ob es darum ginge, einen neuen Papst oder so was zu wählen. Es gab einen Presseempfang, und der kleine Janne wurde auf einen Tisch gestellt. Fotografen krochen herum, Journalisten fragten, und er stand ruhig da und antwortete. Als endlich alles fertig war, sprang er herunter und setzte sich auf den Schoß seines sieben Jahre älteren Bruders, der etwa 15 war. Und der große Bruder beugte sich vor und küsste ihn auf die Wange. Da dachte ich: Das sind aber zwei liebevolle Brüder!
Dann dachte ich weiter über meine Brüder nach. Ich wusste noch nicht, wozu ich sie haben wollte und was sie tun sollten, aber dann war ich in Värmland, ich glaube, es war Neujahr 1971. Ich fuhr mit der kleinen Bahn am See Fryken entlang, es war ein früher Wintermorgen, und der Himmel hatte die wunderbarsten Farben, es war ein so wunderbarer Morgen, so schön, dass er schon nicht mehr von dieser Welt war. Und ich dachte, dass sie wohl nicht auf der Erde seien Deshalb machten sie sofort einen Satz nach Nangijala hinauf!
Wir haben Jungen und Mädchen gebeten, die Geschichte der Brüder Löwenherz zu lesen und uns ihre Eindrücke und Erlebnisse aufzuschreiben.

Das Buch ist eines der schönsten, die ich je gelesen habe! Ich bin richtig darin versunken. Manchmal habe ich mir gewünscht, einen Bruder wie Jonathan zu haben.
Kim-Jennifer, 10

Die spannendste Stelle ist die, als das Haus brennt und die zwei Brüder aus dem Fenster springen müssen. Und der Drache ist cool! Deniz, 12

Ich fand das Buch toll, man hat gesehen, dass die Brüder zusammenhalten. Sie sind ja, glaube ich, in so eine Art zweite Welt gekommen. Sie wollten für immer zusammenleben. Das war wirklich klasse! Max, 10

Krümel und Jonathan sind sehr mutig. Sie halten immer zusammen. Es gefällt auch Größeren, und es ist sehr spannend. Das Ende fand ich gut, weil man sich die Geschichte auch weiterdenken kann. Miguel, 12

Die beste Stelle ist, als Jonathan und Karl sich bei dem Großvater wiederfinden. Tien Hun Ngo, 11

Ich glaube, niemand hätte gedacht, dass Jossi der Verräter ist. Ich dachte, dass Hubert der Verräter ist. Sophia ist immer sehr nett, und man merkt sofort, dass sie zu den Guten gehört. Lukas, 11

Ich hätte auch gern einen Bruder, mit dem ich mir solche Geschichten ausdenken kann. Josephine, 10

Ich fand die Geschichte gut, weil das Brüder sind, die für immer zusammenhalten. Am spannendsten war die Stelle, als sich Krümel durch den Tunnel gegraben hat.
Junus-Emre, 10

Ich finde gut, dass es ein Kirschblütental und ein Heckenrosental gibt, also Gut und Böse. Katharina, 12

Ich finde, die Geschichte ist sehr schön. Ich mag die Stellen sehr gerne, als Krümel die Taube auf dem Fensterbrett sieht oder als Krümel und Jonathan sich das erste Mal in Nangijala sehen. Sandra, 11

Ich würde gerne auch so einen Bruder wie Jonathan haben. Krümel kann sehr froh sein, dass er einen so mutigen Bruder hat! Armando, 11

Die Brüder Löwenherz ist eine sehr spannende Geschichte. Der Drache und der Krieg sind für ein Kinderbuch ganz schön spannend. Aber Jonathan und Krümel sind sehr, sehr mutig. Mein Topfavorit ist immer noch Das Gute besiegt das Böse! Oguz, 11