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Komödie von Anton Tschechow | Regie: Burkhard C. Kosminski | Premiere am 29. Januar 2011 | Schauspielhaus


„Die Dresdner ‚Möwe‘ zeigt mit beredten Bildern, was passiert, wenn die Welt sich verändert und die Menschen nicht mitnimmt. Sie ist damit aktueller denn je.“
Sächsische Zeitung, 31.01.2011, Johanna Lemke

„Die Nebenfiguren erinnern am ehesten daran, dass es sich hier um eine Komödie handelt: Holger Hübner, der als lebenskluger Arzt als einziger auch so etwas wie Empfindsamkeit für Poesie offenbart, kluge Ratschläge erteilen kann, aber kein Risiko mehr eingehen will: Albrecht Goette, der beinahe liebenwert verschrobene Sorin, der immer am eigentlichen Leben vorbeigelebt hat und dies auch selbstironisch eingesteht; Lars Jung als herrschsüchtiger Gutsverwalter, der in seinem Geltungsbedürfnis jede Gelegenheit nutzt, um altbackene Theateranekdoten aufzutischen. Matthias Reichwald als Lehrer, der immer unbeholfen mit seinem Einkaufsbeutel herumläuft, Hannelore Koch als unerfüllte Verwaltersgattin und natürlich Antje Trautmann als Mascha, die ‚das Leben wie eine Schleppe hinter sich her zieht‘, es aber doch irgendwie aushält und meistert.“
Dresdner Neueste Nachrichten, 31.01.2011, Thomas Petzold

„Man liebt, aber aussichtslos; man arbeitet, aber ohne Erfüllung; man sucht den anderen, aber sieht doch nur sich selbst. Tschechows Figuren sind wie aus dem richtigen Leben geschnitzt, das macht sie so lächerlich wie liebenswert, so echt wie zeitlos. Komödie und Tragödie durchdringen sich dabei. Das eine trägt das andere stets in sich.“
Dresdner Morgenpost, 31.01.2011