03.06.2018 › Kleines Haus 1, Musik zwischen den Welten

Fjarill „Kom hem“

Augen auf. Ohren auf. Und das Herz weit offen.
Lieder über Heimat. Die neue CD!
Handlung
Fünfzehn Jahre als Duo, sechs gemeinsame Alben, Weltmusikpreise, hunderte Konzerte in ganz Europa – davon bereits acht Mal in Dresden – FARILL aus Hamburg haben viel erreicht. Am 6. April 2018 erscheint jetzt ihr neues Album auf dem eigenen Label Butter & Fly Records.

Neben dem Lied „Stockholm“, welches zuerst entstanden und voller Sehnsucht, Sehnsucht nach einer Heimat, ist, sind 10 weitere Lieder entstanden, die auf jede erdenkliche Weise mit Heimat zu tun haben. In „Hypnos“ geht es um das Gefühl, wenn man komplett aus seiner eigenen Mitte gerissen wird. Das passiert vor allem durch Menschen, die selbst verwirrt sind, aber manipulativ und größenwahnsinnige Weisheiten für sich in Anspruch nehmen. Wenn man sich darauf einlässt, schwebt man in diesem Traum bis man fällt. In „Vingslag“ wird der Hörer in einen Raum der absoluten Stille in Mitten eines Orkans katapultiert, wo der Flügelschlag eines Schmetterlings hörbar wird. Das Lied „Twister“ beschreibt den Kampf des Menschen um die eigene Unabhängigkeit, um die Freiheit und um das Recht, mit den eigenen Beinen auf dieser Erde zu stehen. „Karusell“ ist ein Lied über das Leben. Wenn man einsteigt und mitfährt, dann begegnet man früher oder später sich selbst. „Inkululeko – Freedom for Africa" ist eine Freiheitshymne in Zulu, Englisch und Deutsch für Afrika, und für alle Menschen dieser Erde. Hier singt unser enger Freund Stefan Stoppok den Refrain. Ohne Freiheit gibt es keine Heimat. Wenn ein Mensch stirbt, ist sein Platz auf einmal leer. Aber der Mensch hinterlässt überall Spuren und Erinnerungen, und so kann er weiterleben indem wir ihn bei uns spüren. „I can hear you“ beschreibt genau das. Bei „Monster“ widerum wird es bedrohlich - es ist eine Auseinandersetzung mit der Angst. Das Monster manifestiert sich vor unserer Tür, es bedroht uns von außen – dabei lebt es eigentlich in uns drin. Als Trost folgt darauf das sanfte beruhigende und wohlige Schlaflied „Good Night“. Zum Abschluss des Albums schließt sich der Kreis wieder mit dem Lied „Resan“: man zieht sich nackt aus, lässt alle Masken fallen, steigt in ein Boot und fährt hinaus auf das große, unbekannte Meer.
 
„Kom Hem“ ist ein Album geworden, in dem sehr viel von Aino Löwenmark und Hanmari Spiegel steckt. Es wurde von Ainos Mann, dem Schlagzeuger des Tingvall Trios, Jürgen Spiegel, im eigenen Homestudio aufgenommen und abgemischt. Er spielt auch alle Trommeln und Rhythmus-Instrumente. Steffi Stephan, seines Zeichens musikalischer Direktor von Udo Lindenbergs Panikorchester, spielt den Bass und Stefan Stoppok wirft hier und dort ein paar sanfte Gitarrentöne ein. Dominierend ist aber immer der Gesang von Aino Löwenmark und Hanmari Spiegel, das Klavier und die Geige – bei aller Veränderung sind sie sich im Endeffekt treu geblieben ...

www.fjarill.de
Besetzung
Grand Piano, Gesang
Aino Löwenmark
Violine, Gesang
Hanmarie Spiegel
Drums & Percussion
Jürgen Spiegel
Nächste Termine
http://www.staatsschauspiel-dresden.de/
Staatsschauspiel Dresden
Theaterstraße 2, 01067 Dresden
Zu Gast
3
So
Jun
20.00 Uhr
Kleines Haus 1, Musik zwischen den Welten
Augen auf. Ohren auf. Und das Herz weit offen.
Lieder über Heimat. Die neue CD!
Preis: 20 €
Pressestimmen
„Ihre Musik ist zart und poetisch, der Gesang elfenhaft, die Melodien erinnern an Folklore und für den Gesamtklang gibt es nur ein Wort: wunderschön.“
Der Spiegel
„Fjarill bringen Poesie in die Welt: zart, stark, bunt, lebendig, sensibel und weiblich.“
FOLKER
„Die zweieinhalb Stunden Konzert waren, knapp gesagt, ein wirkliches Fest. Ein Fest, ein Fest, ein Fest.“
Welt am Sonntag