Lutz Hübner
Portrait von Lutz Hübner

 wurde 1964 in Heilbronn geboren. Nach einem Studium der Germanistik, Philosophie und Soziologie absolvierte er eine Ausbildung zum Schauspieler und war anschließend an ­Theatern in Saarbrücken, Karlsruhe, Neuss und Magdeburg engagiert, wo auch eigene Regiearbeiten entstanden. Seit 1996 ist er freiberuflicher Schriftsteller und Regisseur in Berlin, wo er mit seiner Familie lebt.
Lutz Hübner ist bekannt für sein umfangreiches und vielfältiges Stückerepertoire, er ­zeichnet in seinen Jugend- und Familienstücken lebensnahe Figuren, die den Abgründen des Alltäg­lichen ausgeliefert sind. 1998 wurde Hübner für „Herz eines Boxers“ mit dem Deutschen Jugendtheaterpreis ausgezeichnet. 2005 wurde sein Stück „Hotel Paraiso“ in der hannoverschen Inszenierung von Barbara Bürk zum Berliner Theatertreffen eingeladen. Stücke wie „Gretchen 89 ff.“, „Creeps“, „Ehrensache“ oder „Blütenträume“ machen Lutz Hübner zu einem der meistgespielten Gegenwartsdramatiker auf deutschen Bühnen. Die Inszenierung seines Stückes „Geisterfahrer“ durch das Schauspiel Hannover, ebenfalls in der Regie von Barbara Bürk, wurde 2009 zum Mülheimer Theatertreffen ­eingeladen. Lutz Hübners Stücke sind in über ein Dutzend Sprachen übersetzt worden und werden auf der ganze Welt gespielt.
Am Staatsschauspiel Dresden laufen derzeit sehr erfolgreich seine Stücke „Frau Müller muss weg“ und „Die Firma dankt“.