„Regisseur Simon Solberg holt das Stück in die Gegenwart, zeigt großes politisches Theater. Mit Sympathie für friedliche Revolutionen und Ablehnung jedes politischen Terrors. Sehr ernsthaft und zugleich sehr komisch in Szene gesetzt, entsteht ein fantasievolles, temporeiches Spiel über Idealismus und Pragmatismus, Liebe und Terror, Sehnsucht und Entsetzen. Ein Abend, der zum Nachdenken zwingt, zur eigenen Position.“ Sächsische Zeitung, 28.11.2011, Rainer Kasselt
„Dass Solberg die Geschichte vom Parteiführer Hoederer und dessen Sekretär gewissermaßen vor dem Hintergrund vermeintlich eigenständiger Umbrüche am Rande von bzw. rund um das heutige Europa ansiedelt und nicht als Episode im Taktieren zwischen den Fronten des Zweiten Weltkriegs, ist leicht nachzuvollziehen. Es ist interessant zu sehen, wie Regisseur Simon Solberg und Dramaturg (Ole Georg Graf) Szene für Szene Stück und Stoff bis in kleinste Details so transponiert haben, dass er so selbstverständlich heutig daherkommt. Große Begeisterung um Darsteller und Regieteam.“ Dresdner Neueste Nachrichten, 28.11.2011, Tomas Petzold