Johannes Ender

wurde 1984 in Augsburg geboren. Er studierte Altphilologie, Philosophie und Orientalistik an der Universität in Oxford und der Universität Damaskus und arbeitete nach seinem Master in Entwicklungshilfeprojekten in Nepal, Uganda, Tansania und Syrien. Es folgte ein einjähriger Aufenthalt an der Sorbonne in Paris. Er absolvierte Regieassistenzen in Augsburg, London, Paris und Damaskus. Von 2010 bis 2014 studierte er Regie an der Theaterakademie Hamburg, wo er seine Ausbildung mit der Diplominszenierung „Peer Gynt“ auf Kampnagel abschloss. Er gewann im Anschluss den „Start off“-Wettbewerb der Hamburgischen Kulturstiftung mit der Produktion „Karlmayself“, die zu diversen Gastspielen, u. a. am Berliner Theaterdiscounter, eingeladen wurde. Er zeigte Arbeiten auf Kampnagel Hamburg, am St. Pauli Theater, in der freien Szene und auf Festivals in Hamburg und Berlin, am Theater Heidelberg, am Deutschen Theater Göttingen, in der Muffathalle München, am Hamburger Schauspielhauses, am Thalia Theater und bei der Ruhrtriennale.