Matthias Reichwald
Portrait von Matthias Reichwald

weitere Bilder

wurde 1981 in Magdeburg geboren und studierte an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Berlin. Während dieser Zeit war er u. a. als Orest in Aischylos „Orestie“ in der Regie von Tilmann Köhler im bat-Studiotheater Berlin zu sehen, als Romeo in Shakespeares „Romeo und Julia“ am Thalia Theater Halle, in Dimiter Gotscheffs Inszenierung von Arthur Millers „Tod eines Handlungsreisenden“ am Deutschen Theater Berlin sowie an der Schaubühne Berlin in Shakespeares „Troilus und Cressida“ in der Regie von James MacDonald. Von 2005 bis 2009 war er am Deutschen Nationaltheater in Weimar engagiert, wo er u. a. die Titelrolle in Shakespeares „Othello“, den Freder in Bruckners „Krankheit der Jugend“ (eingeladen zum Theatertreffen 2007) sowie Mesphistopheles/Faust in Goethes „Faust“ spielte, alles Inszenierungen von Tilmann Köhler. Darüber hinaus inszenierte er in Weimar auch selbst, u. a. Tschechows „Drei Schwestern“ und Shakespeares „Romeo und Julia“.
Seit der Spielzeit 2009/2010 ist er festes Ensemblemitglied am Staatsschauspiel Dresden, wo er u. a. zu sehen war als Mauler in Brechts „Die heilige Johanna der Schlachthöfe“ (Regie: Tilmann Köhler), in Dürrenmatts „Der Besuch der alten Dame“ (Regie: Armin Petras), als Brick in Tennessee Williams „Die Katze auf dem heißen Blechdach“ (Regie: Sabine auf der Heyde), als Shylock in Shakespeares „Der Kaufmann von Venedig“, als Robespierre in Büchners „Dantons Tod“ (Regie: ­Friederike ­Heller) sowie als Angelo in Shakespeares „Maß für Maß“ (beides in der Regie von Tilmann Köhler).
Aktuell steht er in „Hamlet“ (Regie: Roger Vontobel), als Manfred Herrfurth in Christa Wolfs „Der geteilte Himmel“ sowie als Sultan Saladin in Lessings „Nathan der Weise“ (Regie: Wolfgang Engel) auf der Bühne.
Zudem ist Matthias Reichwald als Regisseur tätig, u. a. in Salzburg und Regensburg. Am Staatsschauspiel Dresden inszenierte er 2013 „Weiße Flecken“, zusammen mit Tobias Rausch. In der Spielzeit 2016/2017 wird er das Kinder- und Familienstück „Mio, mein Mio“ von Astrid Lindgren im Schauspielhaus inszenieren.

Foto: Krafft Angerer

Rollen am Staatsschauspiel Dresden: