Susanne Lietzow

geboren 1968 in Innsbruck, besuchte zunächst die Modeschule in Wien und absolvierte anschließend ein Studium der Bildhauerei in New York sowie eine Schauspielausbildung in Innsbruck. Es folgten Engagements als Schauspielerin am Theater Phönix in Linz und am DNT Weimar, wo sie jeweils auch Regie führte, wie auch u. a. am Schauspielhaus Wien und am Schauspiel Hannover. Von 1997 bis 2000 war sie Gastdozentin für Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig. 2006 erhielt sie für „How much, Schatzi?“ nach H. C. Artmann zusammen mit dem Projekttheater Wien / Vorarlberg, dessen künstlerische Leitung sie seit 2005 innehat, den Nestroy-Preis für die beste Off-Produktion. 2014 erhielt sie für ihre Inszenierung „Höllenangst“ von Johann Nestroy am Theater Phönix Linz den Nestroy-Preis für die beste Bundesländer-Aufführung. Ihren Landmann ­Nestroy ­inszenierte sie zuletzt mit „Zu ebener Erde und erster Stock“ am Volkstheater Wien.
Am ­Staatsschauspiel Dresden brachte Susanne Lietzow bereits Lutz Hübners „Die Firma dankt“, Johann Wolfgang von Goethes „Reineke Fuchs“, Gerhart Hauptmanns „Die Ratten“, die ­Uraufführung von Erich Kästners „Klaus im Schrank“, Juli Zehs „Corpus Delicti“ sowie zuletzt „Das Gespenst von ­Canterville“ nach einer Erzählung von Oscar Wilde zur Aufführung.