Ingo Schulze
geboren 1962 in Dresden, studierte Klassische Philologie und Germanistik an der Universität Jena. Anschließend war er für zwei Jahre als Schauspieldramaturg am Landestheater Altenburg tätig, das er verließ, um als Journalist zu arbeiten. 1990 gründete er das „Altenburger Wochenblatt“, das bis Herbst 1991 erschien, sowie den „Anzeiger“. 1993 ging er für ein halbes Jahr nach St. Petersburg, wo er das erste kostenlose Anzeigenblatt „Priwet Peterburg“ gründete. Seit 1993 lebt er als freier Schriftsteller in Berlin. Er erhielt zahlreiche Preise, unter anderem den Berliner Literaturpreis mit der Johannes-Bobrowski-Medaille, den Peter-Weiss-Preis und 2007 den Preis der Leipziger Buchmesse. Seit 2006 ist Ingo Schulze Mitglied der Akademie der Künste Berlin und der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung in Darmstadt, seit 2007 Mitglied der Sächsischen Akademie der Künste. Bekannt wurde er mit seinem Erzählband „Simple Storys.
Ein Roman aus der ostdeutschen Provinz“. In den letzten Jahren folgten neben essayistischen Texten seine Bücher „Neue Leben“, „Handy – Dreizehn Geschichten in alter Manier“ und zuletzt „Adam und Evelyn“.