Konstantin Küspert

ist Autor, Dramaturg und Übersetzer. Er wurde 1982 in Regensburg geboren und studierte Germanistik, Politik, Philosophie an der Universität Wien und Szenisches Schreiben an der Universität der Künste Berlin. Von 2013 bis 2015 war er Schauspieldramaturg am Badischen Staatstheater Karlsruhe, dort entwickelt er u. a. Stücke zu Themen wie dem NSU und der NSA. Ab der Spielzeit 2017/2018 ist Konstantin Küspert Dramaturg am Schauspiel Frankfurt.
Seine Stücke beschäftigen sich immer wieder auch mit Visionen gesellschaftlicher Veränderungen angesichts des technischen und wissenschaftlichen Fortschritts, zuletzt u. a. „sterben helfen“ am Staatstheater Karlsruhe, „europa verteidigen“ am ETA Hoffmann Theater Bamberg oder „mensch maschine“ am Theater Regensburg.  Mit „das ende der menschheit“ schreibt er in dieser Spielzeit ein Auftragswerk für das Staatsschauspiel Dresden – ein Epos über Moral, Fortschritt und den (friedlichen) Niedergang der Menschheit.