Thomas Eisen
Portrait von Thomas Eisen

geboren 1966 in Wien, erhielt seine Ausbildung am dortigen Konservatorium. Ab 1992 war er am Theater Junge Generation in Dresden engagiert und wechselte 1996 in das Ensemble des Staatsschauspiels Dresden. 2005 ging er an das Schauspiel Stuttgart, wo er mit den Regisseuren Karin Henkel, Friederike Heller und Volker Lösch zusammenarbeitete. Seit der Spielzeit 2009/2010 ist Thomas Eisen wieder Ensemblemitglied am Staatsschauspiel Dresden, wo er seither u. a. als Marat in Peter Weiss' „Marat/Sade“ und als Jonathan Peachum in Brechts „Die Dreigroschenoper“ (beides in der Regie von Friederike Heller), in den Uraufführungen von Dirk Lauckes „Für alle reicht es nicht“ (Regie: Sandra Strunz), in René Polleschs „KapiTal der Puppen“ (Regie: René Pollesch), in Shakespeares „Was ihr wollt“ (Regie: Andreas Kriegenburg) und „Wie es euch gefällt“ (Regie: Jan Gehler), in Hebbels „Die Nibelungen“ (Regie: Sebastian Baumgarten), als Herzog von Alba in Schillers „Don Carlos“ (Regie: Roger Vontobel, eingeladen zum Theatertreffen 2011), in Mark Haddons Romanadaption „Supergute Tage oder Die sonderbare Welt des Christopher Boone“ (Regie: Jan Gehler), in „Der abentheurliche Simplicissimus Teutsch“ nach Grimmelshausen (Regie: Simon Solberg) sowie in Fellinis „Das Schiff der Träume“ (Regie: Jan Gehler) zu sehen war.
Aktuell steht er u. a. in Oscar Wildes „Das Gespenst von Canterville“ (Regie: Susanne Lietzow) und in Erich Kästners „Drei Männer im Schnee“ (Regie: Peter Jordan und Leonhard Koppelmann) auf der Bühne.
Daneben verfolgt Thomas Eisen eigene musikalische Projekte, z. B. mit seiner Band „The Fineripps“ und entwickelte nach „The Great Rock’n’Roll Swindle“, einem Volkshochschul-Rock-Seminar, mit „Backstage“ bereits seinen zweiten musikalischen Theaterabend.

Foto: Krafft Angerer

Rollen am Staatsschauspiel Dresden: