Wittenbrink hat wieder aus einer Riesenpalette von Möglichkeiten Lieder ausgesucht: von Tom Waits bis Udo Lindenberg, von Volksweisen bis zu romantischen Kunstliedern - die Schauspieler lieben diese Herausforderung. Alle singen ganz ausgezeichnet, reißen das Publikum mit, und es gibt viel zu lachen. Aber es wird auch wieder ganz ernst. Der Abend lebt von den Unterschieden, den Kontrasten, von der Fallhöhe. Wittenbrink, Regisseur und Autor des Liederabends, Komponist und Silbenstecher, ist ein großartiger, mitreißender Pianist, der seine Schauspieler wie sein Publikum zu begeistern versteht. Deutschlandradio, 31.12.2009, Ulrich Fischer deutschlandradio_die_lobbyisten_31.12.2009.pdf (439 kB)
Die Schauspieler singen so schön sie können, und das ist entwaffnend grandios. Schlager, Schnulzen, Rock und Pop, es wird mal jazzig und auch ein wenig klassisch. Dazu eine ausgezeichnete Band, stilsicher und lustvoll, die auch viele eigene Akzente setzt. Dem Staatsschauspiel ist ein wunderbar unterhaltender Abend gelungen, absurd und fragil, ohne Scheu vor dem Kalauer und der Klamotte. Viel Spaß am schrillen Übermut, der rasche Stimmungswechsel in die Melancholie der Träume vom Fernweh und den fremden Paradiesen, um dann doch hier zu bleiben... Dresdner Neuste Nachrichten, 02.01.2010, Boris Michaeö Gruhl dresdner_neuste_nachrichten_die_lobbyisten_02.01.2010.pdf (2428 kB)
Eine Story zum Lachen, Schauen und Wiedererkennen. Und ein kabarettistischer Blick auf deutsch-deutsches Allzumenschliches. Sächsische Zeitung, 02.01.2010, Valeria Heintges saechsische_zeitung_die_lobbyisten_02.01.2010.pdf (2394 kB)
Wie so oft gelingt es Wittenbrink, gemeinsam mit seinen Darstellern großartige Figuren zu entwerfen. Noch dazu möchte man bei einigen herausragenden Nummern am liebsten stehend applaudieren. Dresdner Morgenpost, 02.01.2010 dresdner_morgenpost_die_lobbyisten_02.01.2010.pdf (2489 kB)
So wie Franz Wittenbrink nun Opernarien und Politsongs, Volkslieder und Schlager, Rock und Pop mit neuen Texten und durch musikalische Konfrontationen bis auf ihren Kitschkern entblößt oder ihnen neuen Sinn zuweist, genau so direkt und kabarettistisch sind seine Figurenzeichnungen und seine Dramaturgie um das liebes- oder lebenskranke Strandgut in dieser Hotellobby. Deutschlandradio, 01.01.2010, Hartmut Krug deutschlandradio_die_lobbyisten_01.01.2010.pdf (505 kB)
Ein großer Theater-Liederabend. Seit vielen Jahren schon setzt Franz Wittenbrink dem Theater Glanzlichter auf. Weiß doch der Mittfünfziger nur zu gut, wie das Leben spielt. Und bringt es - groteskes, mitreißendes Entertainment! - zum Lachen wahr, zum Heulen traurig und Grinsen aberwitzig auf die Bühne: In Dresden mit, ja doch, unbedingt und ausnahmslos anbetungswürdigen Singerspielern: Helga Werner, Milan Dargies, Ursula Geyer-Hopfe, Eike Weinreich, Benjamin Höppner, Matthias Luckey, Hannes Heilmann, Susanne Jansen und Ahmad Mesgarha. Prosit Neujahr! Und tränennasser Jubel. Die Welt, 01.01.2010, Reinhard Wengierek die_welt_die_lobbyisten_01.01.2010.pdf (440 kB)