Performer: Marie-Luise Hartmann (17), Ina Fiebig (17), Alina Bergmann (18), Catalina Isabell Wachtberger (18), Cara Petersen (18), Guillem Schaal Moreno (18),Bühne, Kostüme: Ina Fiebig (17)Coach: Sascha Hargesheimer (Regisseur)Kooperationspartner: Friedrich-Engels-Gymnasium Unsere Performance „Jugend am Abgrund“ soll Kritik an der heutigen Gesellschaft üben. Viele Jugendliche leiden unter der Trennung ihrer Eltern oder schulisch bedingtem Leistungsdruck, Mobbing und ähnlichem. Oft flüchten sie mit Hilfe von Alkohol, Drogen oder selbstzerstörerischem Verhalten vor ihren Problemen. Ein Großteil der Öffentlichkeit betrachtet diese jungen Leute äußerst abfällig und respektlos, ohne zu hinterfragen, wie es ihnen geht. Dass es nicht leicht ist, mit dem Stempel „hoffnungsloser Fall“ zu leben und wie herzlos viele dieser Menschen behandelt werden, wollen wir aufzeigen.
Performer: Joana Ußler (15), Christina Luchs (15), Luisa Raabe (15), Lucie Braun (14), Antonia Lautenschläger (14)Coach: Ulrike Stelzig-Schaufert (Kostüm- und Bühnenbildnerin), Stella Konstantinou (Performance-Künstlerin und Theaterpädagogin)Kooperationspartner: Tanzschule Azucar, Atelier Lesnik Wut, Trauer, Energie, Freude, Langeweile – das alles steckt in uns, gärt in uns, kämpft in uns, will aus uns heraus. Gefühle sind Bewegung, und Gefühle sind Farben, und beides soll unsere Emotionen sichtbar machen: an uns selbst und an unserer Umgebung, in der wir unsere Spuren hinterlassen. Mit Hilfe einer Bühnenbildnerin und einer Performance-Künstlerin wollen fünf Jugendliche aus Berlin-Friedenau diesem Gedanken Ausdruck geben.
Performer: Laura Klein (13), Laura Börner (13), Nico Stoeckmann (15), Nora Grasser (14), Lia Teichert (15), Sophia Teichert (15) Lars Tabolewski (16)Coach: Steffi Wurster (Bühnenbildnerin und Video-Künstlerin)Kooperationspartner: Königin-Luise-Stiftung Das Leben ist kein Ponyhof, sondern eine Casting-Agentur. Jede und jeder versucht, seine Talente ins Licht zu setzen. So kann man an Menschen Seiten entdecken, die man an ihnen nicht vermutet hätte. Aber gleichzeitig ist auch jeder der Konkurrent des anderen. Und wer wird gewinnen? Und gibt es überhaupt Gewinner? Mit Video und Tanz, Schwarzlicht und Improtheater treten sieben Jugendliche aus Dahlem ins Licht der Öffentlichkeit.
Performer: Jan Hammele (19), Kristina Birgitta Groß (18), Lewin von Saldern (18)Coach: Tobias Yves Zintel (Künstler an den Schnittstellen von Musik, Performance, Theater, Film, Video und bildender Kunst) Unsere Performance trägt den Namen „Freitag“. Der Alltag eines Jugendlichen, der kurz vor der Schwelle zum Leben steht, wird dargestellt. Der „Freitag“ ist die Zäsur zwischen seinem wöchentlichen Tagesablauf und seinem ganz anderen Privatleben: Vor dem Hintergrund elektronischer Musik entflieht er seiner Realität. Er fühlt sich unverstanden; Druck lastet auf ihm. Er leidet unter scheinbar unerfüllbaren Erwartungen und von ihm nicht nachvollziehbaren Zwängen, die sein Umfeld beherrschen.
Performer: Aslihan Aslipek (14), Kay Alexander Morell (13), Yasin Cengel (14), Naywa Aoun (13), Janin Retzlaff (13), Michela Lombardi (12), Alesandra Pissors (13), Erdem Es (15)Musiker: Schülerinnen und Schüler aus siebten Klassen der Oppenheim-SchuleCoach: Jens Dreske (Bühnenbildner und Videokünstler)Kooperationspartner: Oppenheim-Schule Wenn es dunkel wird, kommen die Träume. Und in den Träumen die Ängste. Als furchterregende Gestalten umkreisen sie mich, zerren an mir, entführen mich in verwunschene Landschaften. Sie wollen mein Blut: Hilfe! Alle Ideen wurden gemeinsam von Haupt- und Realschülern entwickelt und umgesetzt. Und so sind Schauspiel, Tanz, Video und Live-Musik zu erleben. Dank an: Juliane Gröber, Antje Hildebrandt und Francisco Cuervo
Performer: Jakob Bogatzki (18), Friedrich Richter (19), Alma Greiner (18), Julia Kreuzer (18), Max Bisten (18) Ferdinand Kohl (18), Henriette Zimmermann (18), Konrad Schreier (19)Coach: Martina Pfeil (Performance-Künstlerin und Theaterpädagogin)Kooperationspartner: Garage Pankow Also lief ich los und trank aus jeder Quelle der Veränderung. Ist es verlegen? Orientierungslos? Wir stellen Fragen an die Lebensweise in einer konstruierten Welt: In dieser gilt das Recht auf Individualität. Aber abseits dieser Individualität gibt es nichts, das rechtfertigt, aufrechterhalten zu werden. Und deshalb hat jenseits der Individualität der kollektive Gedanke, sich dem Gemeinwohl unterordnen zu müssen Priorität. Doch wer bestimmt diesen Anspruch konkret? Ist eine Wende zur Individualität möglich, um ohne Gesetze seine eigene Welt zu schaffen und dann wieder als Gruppe zusammenzukommen. Dabei wollte ich doch nur noch einmal das Rauschen der Sehnsucht hören. Das sollte doch eigentlich nicht so schwer sein! Ich schließe einfach die Augen und …
Performer: Julia Sytek (16), N. Yasmin Reda (15), Alma Lörincz (14), Franziska Richert (15), Katharina Maier (16)Coach: Nadja Raszewski (Tänzerin, Choreografin und Tanzpädagogin) und Melanie Zemmler (Video-Künstlerin)Kooperationspartner: Georg-Büchner-Oberschule, TanzTangente Berlin Wir alle haben es selbst erlebt: Mobbing. Auch wenn wir nicht betroffen waren, wurden wir doch Zeugen, wie andere ausgegrenzt wurden: Weil sie die falschen Klamotten anhaben, nicht so gut aussehen oder einfach Opfer werden, weil eine Clique ein Opfer braucht. Mobbing ist ein zunehmendes Problem, vor allem unter Jugendlichen. Uns beschäftigt, wie jemand zum Opfer, aber auch zum Täter werden kann. Mit Hilfe von Schauspiel, Tanz und Fotokunst wollen wir dieses Thema auf die Bühne bringen.
Performer: Léonie Cujé (17), Lilot Kammermeier (17), Hannah Schutsch (16), Jacob Hühn (18), Tim Vormbäumen (18)Coach: Isabel Robson (Bühnenbildnerin, Szenografin und Videofilmemacherin)Kooperationspartner: productions studio Wege, Weggabelungen, Wegkreuzungen. Nach links oder rechts? Lebenswege, Schicksalswege … „Ich hätte dich nie getroffen, wenn ich damals den späteren Bus genommen hätte.“ „Ich hätte etwas ganz anderes studiert, wenn da nicht nachts dieser Typ mit dem Hund gewesen wäre.“ Aus solchen Treffen können Freundschaften hervorgehen, Liebespaare, Kinder – oder man geht weiter, Augenkontakt, einen Augen-Blick lang. Uns interessieren die zufälligen Begegnungen im Leben, Menschen, die sich plötzlich über den Weg laufen und für die diese Begegnung das Leben verändern kann.