Jan Gehler
Portrait von Jan Gehler

wurde 1983 in Gera geboren und studierte Szenische Künste an der ­Universität Hildesheim. Von 2009 bis 2011 war er Regieassistent am Staatsschauspiel ­Dresden, wo er in der Spielzeit 2011/2012 die Uraufführung von Wolfgang Herrndorfs Roman „Tschick“ ­inszenierte, die 2012 zum Theaterfestival „Radikal jung“ nach München sowie zum ­Heidelberger Stückemarkt eingeladen wurde. Außerdem erhielt er für diese Arbeit eine ­Nominierung für den renommierten Theaterpreis „Der Faust“. Weitere Arbeiten führten ihn ans Volkstheater München, das Maxim Gorki Theater Berlin, das Theater Freiburg, das ­Thalia Theater Hamburg und das Schauspiel Stuttgart, wo er zuletzt die Uraufführung von Dirk ­Lauckes „Furcht und Ekel. Das Privatleben glücklicher Leute“ inszenierte, die zu den 40. Mühlheimer Theatertagen 2015 eingeladen wurde. Jan Gehler war Hausregisseur am Staatsschauspiel Dresden. Unter seiner Regie entstanden in Dresden u. a. Joseph von Eichendorffs „Aus dem Leben eines ­Taugenichts“, die Deutsche Erstaufführung von Mark Haddons Roman „Supergute Tage oder Die ­sonderbare Welt des Christopher Boone“, die Uraufführung von Lutz Hübners „Ein Exempel“, „Bilder deiner großen Liebe“ nach dem Roman von Wolfgang Herrndorf, Shakespeares „Wie es euch gefällt“ sowie die Bürgerbühnenproduktion „DYNAAAMO!“. In dieser Spielzeit inszeniert er die Uraufführung von „kein Land. August“ von Thomas Freyer. Weitere Arbeiten entstanden kürzlich am Schauspielhaus Bochum und am Düsseldorfer Schauspielhaus.