21.01.2018 › Kleines Haus 1, Musik zwischen den Welten

Daniel Kahn & The Painted Bird „The Butcher’s Share“

Das neue Album. Hingebungsvoll. Furios. Subversiv. Radical Yiddish Borderline Bandistas.
Handlung
präsentiert von der Konzert- und Theateragentur Andreas Grosse

Endlich – Daniel Kahn und seine famose Band THE PAINTED BIRD sind nach fünf Jahren zurück, mit einem großartigen neuen Album namens „The Butcher’s Share“ und mit einer neuen, theatralischen Live-Show, die im Herbst 2017 im renommierten Berliner „Maxim Gorki-Theater“ Premiere feiert.

Mit „The Butcher’s Share“ untermauern DANIEL KAHN & THE PAINTED BIRD ihren donnernden Ruf als „radical Yiddish borderline bandistas“. In den vier Jahren, die seit „Bad Old Songs“ (wie das Vorgängeralbum mit dem Deutschen Schallplattenpreis ausgezeichnet) vergangen sind, hat der in Berlin lebende, aus Detroit stammende Song-Poet die Band mit neuen und alten Freunden und Weggefährten neu formiert: Der Berliner Klezmer-Veteran Christian Dawid mit seinem Arsenal von Blasinstrumenten (von Klarinetten bis Saxophon) sorgt dafür, dass sich die Band wie eine betrunkene Seemans-Kapelle anhören, die eine jüdische Hochzeitsfeier auseinandernehmen. Jake Shulman-Ment führt seine Geige wie ein rasierklingenscharfes Messer durch die Stücke, der bewährte Schlagzeuger Hampus Melin sorgt für perkussive Sounds und den nötigen Drive, und die weiteren Gäste und Mitspieler (die zum Teil auch live mit von der Partie sein werden) sorgen für die bekannte und faszinierende Stimmung von Intensität und jiddischer Party-Stimmung, wie sie sonst nur Balkan-Bands oder die unvergessenen französischen BRATSCH beherrschen.

Daniel Kahn, Sänger, Gitarrist und Akkordeonist, ist in Top-Form und hat einige der besten Songs seiner Karriere geschrieben: „The Butcher’s Share“ kommt einem vor wie eine Art „Greatest Hits“-Zusammenstellung, nur, dass diese „größten Hits“ (ich hoffe, man merkt die Ironie, denn in Zeiten wie diesen landen solche Songs hierzulande nicht in den Charts) komplett aus neuem Material bestehen. Manchmal komisch, manchmal wie ein Albtraum, mitunter todtraurig, dann wieder wild und zum Tanz auffordernd und kämpferisch – diese Zusammenstellung aus Originalstücken, Übersetzungen und Adaptionen schmuggelt die Songs über alle Grenzen hinweg, seien es die aus Sprachen, aus Geschichte, aus Traditionen, Kulturen oder Genres. Punk, Klezmer, Folk-Balladen und Jazz scheinen sich ein Stelldichein zu geben, Bert Brecht pafft dazu seine Zigarre und Tom Waits grinst schelmisch um die Ecke: Alle und  alles ist wieder da! Die „explosive Mischung aus Klezmer, radikalen jiddischen Songs, politischem Kabarett und Punk Folk“ (Die Zeit) sucht auch weiter ihresgleichen.
 
Das neue Album und die neue Bühnenshow sind sehr wohl die vielseitigsten, komplexesten und kraftvollsten, die DANIEL KAHN & THE PAINTED bisher entwickelt  haben. Die Künstler navigieren furchtlos zwischen Revolution und Entfremdung, zwischen dem Privat-Persönlichen und dem Politischen, dem Explosiven und dem Zerstörenden. Sie haben neue Hymnen geschrieben wie „Freedom Is A Verb“ oder „99“, die sich mit der komplizierten politischen Gemengelage unserer Tage auseinandersetzen und zum Kampf auffordern. Balladen wie „Children In The Woods“ und „Sheyres Hora“ erkunden die Tiefen von Trauma und Traum. Und die dunkle Rock-Landschaft von „No One Survives“ bezieht sich auf die tapfere Hoffnungslosigkeit des späten David Bowie.

www.paintedbird.de

Besetzung
Gesang, Akkordeon, Gitarre
Daniel Kahn
Klarinette, Saxophon u. a.
Christian David
Violine
Jake Shulman-Ment
Schlagzeug & Percussion
Hampus Melin
und Gäste
Video
Nächste Termine
http://www.staatsschauspiel-dresden.de/
Staatsschauspiel Dresden
Theaterstraße 2, 01067 Dresden
Zu Gast
21
So
Jan
20.00 Uhr
Kleines Haus 1, Musik zwischen den Welten
Das neue Album. Hingebungsvoll. Furios. Subversiv. Radical Yiddish Borderline Bandistas.
Preis: 20,00 € / erm. 16,00 €
Pressestimmen
„Über Brechts Frage ‚Wovon lebt der Mensch?‘ eröffnet die Band ihr hintersinniges Tanzvergnügen.“
Rolling Stone
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„Über Brechts Frage ‚Wovon lebt der Mensch?‘ eröffnet die Band ihr hintersinniges Tanzvergnügen. Alles hopst und trinkt und Kahn singt von Revolution, Whiskey und Zion, innerer Emigration und Parasitentum. Am Ende steht das jiddische Volkslied ‚Dem Milners Trern‘. Man kennt es aus dem Coen-Film ‚A Serious Man‘. Auch Daniel Kahn, Moralist und Anarchist zugleich, meint alles ernst.“
Rolling Stone
„Der unerwartete Höhepunkt des Festivals. Geistvolles Entertainment voll sozialer Kompetenz und mit subversiver Kraft. Schunkeln für die Revolution … Ein furioser Auftritt ...“
Journal Frankfurt
„Kritik an Nationalstaaten, globalisierte Identitäten, Remix von Traditionen – Sauerstoff für den langen Atem des Jiddischen.“
Neue Zürcher Zeitung
„Es ist ganz große Kunst, die Daniel Kahn & The Painted Bird machen.“
Tageszeitung
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„Daniel Kahn & The Painted Bird spielen Verfremdungsklezmer: Vorwärts marschierend und rückwärts erinnernd bewegen die Songs von Brecht, Tucholsky und der jiddischen Arbeiter Herz und Beine. Es ist ganz große Kunst, die Daniel Kahn & The Painted Bird machen.“
Tageszeitung
„Daniel Kahns zweites Album ist ein grandioser, wahrlich europäischer Alternativentwurf zum etwas zweifelhaften Genre des Folk-Punks (…) Wunderbare Musik.“
Intro
„Eine wütende, zärtliche, verrückte, punkige, freejazzige, aber immer in der Folklore der kyrillisch schreibenden Welt und ihrer Nachbarn grundierte Kommune-Musik.“
Frankfurter Allgemeine Zeitung
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„In Berlin holt sich das ungebärdige Kontaktgenie aus dem quirligen Pool aufgeschlossener Musiker, was zu seiner Gruppe ‚The Painted Bird‘ passt, und macht eine wütende, zärtliche, verrückte, punkige, freejazzige, aber immer in der Folklore der kyrillisch schreibenden Welt und ihrer Nachbarn grundierte Kommune-Musik, wie es sie, vor allem was die literarischen Quellen anbelangt, noch nie auf einer Klezmer-CD gegeben hat.“
Frankfurter Allgemeine Zeitung