Fortbildungen für Pädagogen

Pädagogischer Tag

Sie planen einen Fortbildungstag für das Lehrerkollegium oder einen Fachthementag für Referendare? In Anlehnung an den Besuch einer unserer Repertoire-Inszenierungen stellen wir spezifische Fragen, erkunden gemeinsam Möglichkeiten der theaterpädagogischen Auseinandersetzung mit der jeweiligen Aufführung und erproben spielpraktische Übungen.

Termin, Ort und Dauer: nach Absprache

Mio, mein Mio von Astrid Lindgren

Für die Bühne bearbeitet von Kristina Lugn

Welche Farbe hat die Einsamkeit? Was ist Glück? Wie weit ist es bis ins „Land der Ferne“? Kann Sehnsucht so groß werden, dass man platzt? Woran erkennt man wahre Freunde? Kann man Flaschengeistern grundsätzlich trauen? Wohin mit Selbstzweifeln und Versagensängsten im Moment des größten Abenteuers? Astrid Lindgrens mehrfach preisgekröntes Meisterwerk „Mio, mein Mio“ erzählt von der Kraft der Phantasie. In diesem dreistündigen Workshop erproben wir mit interessierten Lehrkräften vielfältige Anregungen für eine spielpraktische Vor- oder Nachbereitung des Besuchs der gleichnamigen Inszenierung mit Schulklassen.

Leitung: Bettina Seiler, für Lehrkräfte an Grund- und Förderschulen sowie an Oberschulen
Termin: November 2016 (10.30 Uhr Vorstellungsbesuch, 13.30 – 16.30 Uhr Workshop)
Ort: Theater

Shakespeare 3

Kein anderer Dramatiker hat das europäische Theater so beeinflusst wie Shakespeare. Noch heute sind die Themen seiner Dramen brandaktuell: Liebe und Hass, Eifersucht und Intrigen, Fremdenhass und Gewalttaten. Auch unseren Spielplan bereichern seine Stücke Jahr für Jahr. In dieser Fortbildung fokussieren wir die drei Shakespeare-Werke „Othello“, „Romeo und Julia“ sowie „Hamlet“ mit Methoden der szenischen Interpretation und verbinden literaturtheoretische mit theaterpraktischen Übungen.
 
Leitung: Bettina Seiler, für Lehrkräfte an Oberschulen und Gymnasien – Fächer Deutsch, Englisch, Ethik, Gemeinschaftskunde sowie Neigungskurs Theater bzw. Künstlerisches Profil
Termin: Januar 2017, Ort: Theater

Medea von Euripides

Fortbildung in Kooperation mit der Sächsischen Bildungsagentur, Regionalstelle Dresden (Fortbildungsnummer D05095)

Was hat Medea dazu bewogen, ihre eigene Familie zurück zu lassen und mit Jason nach Korinth zu flüchten? Hat sie die Liebe zu einem Mann dazu getrieben, ihren Bruder zu töten oder erhoffte sie sich ein neues selbstbestimmtes Leben in der Fremde? Was bringt eine Frau dazu, ihre eigenen Kinder zu töten? In „Medea“ werden Rollenbilder der Frau politisch motiviert verhandelt. Medea, die Kolcherin, ist fremd in der griechischen Welt. Eine Zauberin, die unheimlich und unerklärlich wirkt. Anhand der szenischen Interpretation nähern wir uns in dieser Fortbildung der sich emanzipierenden Heldin, deren Psyche den Ablauf der Geschichte erzwingt und erarbeiten uns verschiedene Zugänge zum Werk Euripides’ und der Inszenierung.

Leitung: Christiane Lehmann, für Lehrkräfte an Gymnasien
Termin: März 2017, 10.00 – 16.00 Uhr Fortbildung mit anschließendem Theaterbesuch
Ort: Theater

Lehrerclub – Theaterprojekte in der Schule

Fortbildung in Kooperation mit der Sächsischen Bildungsagentur, Regionalstelle Dresden (Fortbildungsnummer D05090)

Über welche künstlerischen Mittel verfügt der Film, und wie lassen sich diese umsetzen? Worin liegen die Herausforderungen und der Mehrwert der Bearbeitung eines Filmstoffes für die Bühne? Das Festival „Schultheater der Länder“ steht 2017 in Potsdam-Babelsberg unter dem Motto „Theater.Film“. In Anlehnung an diese Thematik begeben wir uns mit Lehrkräften auf eine ästhetische Forschungsreise, bei der sie den Weg von der Idee zur Präsentation als Darsteller selbst erleben und vielfältige praxisorientierte Anregungen für die eigene Theaterarbeit in der Schule sammeln.
 
Leitung: Christiane Lehmann, für Lehrkräfte und Referendare aller Schularten, September 2016 bis Juni 2017, dienstags 18.00 – 21.00 Uhr + 2 Wochenenden