Adrian Figueroa

Regisseur und Videokünstler
wurde 1984 in Frankfurt/Main geboren, arbeitet als Regisseur und Videokünstler. 2009 schloss er sein Masterstudium an der Central School of Speech and Drama in London ab. Seit 2010 realisiert er verschiedene Dokumentarfilme in Mexico, der Türkei, Brasilien, Großbritannien und Deutschland. 2014 entstand sein Dokumentarfilm DIE LÜCKE. EIN STÜCK KEUPSTRASSE über den NSU-Nagelbombenanschlag auf die Kölner Keupstraße – basierend auf dem gleichnamigen Theaterabend am Schauspiel Köln. SSeine Arbeiten als Theaterregisseur und Videokünstler führten ihn u. a. ans Deutsche Theater Berlin, Schauspiel Frankfurt, Maxim Gorki Theater, Schauspiel Köln, Hebbel am Ufer Berlin sowie an Theater in London und Mexiko. Das Projekt ONE DAY I WENT TO LIDL, welches er am Ballhaus Naunynstraße inszenierte, wurde 2016 zum Theatertreffen der Jugend eingeladen. In Zusammenarbeit mit dem Gefängnistheaterprojekt aufBruch macht er seit mehreren Jahren Theaterprojekte in Berliner Justizvollzugsanstalten. 2017 drehte er den doku-fiktionalen Film ANDERSWO, ein Porträt über Gefängnisinsassen der JVA Tegel. Der Film feierte im selben Jahr bei den Internationalen Hofer Filmtagen Premiere. Am Staatsschauspiel Dresden inszenierte Adrian Figueroa 2018 BILDER OHNE LILA. In der Spielzeit 2020/2021 wird er DIE LABORANTIN von Ella Road am Staatsschauspiel Dresden inszenieren.
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