Thomas Freyer

Autor

wurde 1981 in Gera geboren und studierte von 2002 bis 2006 Szenisches Schreiben an der Universität der Künste Berlin. 2004 war er mit der Inszenierung seines Textes NACH BERLIN (Werkstattinszenierung der Theater-FABRIK des Theaters Altenburg-Gera) zum Theatertreffen „Junges Theater“ in Erfurt und 2005 zum „Theatertreffen der Jugend“ in Berlin eingeladen. AMOKLAUF MEIN KINDERSPIEL wurde beim Stückemarkt im Rahmen des Berliner Theatertreffens 2006 in szenischer Lesung vorgestellt und gewann den Förderpreis des Theatertreffens. Die Hörspielfassung des Stücks, produziert vom rbb (Ursendung: 02.06.2006, Regie: Ulrich Lampen), wurde im selben Jahr mit dem Prix Europa ausgezeichnet. Ebenfalls 2006 erhielt Thomas Freyer das Dramatiker-Stipendium des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft im BDI, verliehen in Kooperation mit dem Schauspiel Hannover, und im Oktober/November 2006 war er Teilnehmer der Werkstatt „Neue Dramatik“ am Theater Ulm. 2007 wurde er mit dem Förderpreis des Schiller-Gedächtnis-Preises des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet sowie 2017 mit dem Förderpreis des Lessingpreises des Freistaates Sachsen. Zu seinen bekanntesten Stücken gehören u. a. SEPARATISTEN (U: Maxim Gorki Theater, Berlin, 2007, R: Tilmann Köhler), UND IN DEN NÄCHTEN LIEGEN WIR STUMM (U: Schauspiel Hannover, 2008, R: Tilmann Köhler), MEIN DEUTSCHES DEUTSCHES LAND (U: Staatsschauspiel Dresden, 2014, R: Tilmann Köhler), IM RÜCKEN DIE STADT (U: Maxim Gorki Theater, Berlin, 2010, R: Nora Schlocker), DAS HALBE MEER (U: Staatsschauspiel Dresden, 2011, R: Tilmann Köhler), KEIN LAND. AUGUST (U: Staatsschauspiel Dresden, 2017, R: Jan Gehler). Im Februar 2020 kam am Düsseldorfer Schauspielhaus LETZTES LICHT. TERRITORIUM in der Regie von Jan Gehler zur Uraufführung. STUMMES LAND ist als Auftragswerk für das Staatsschauspiel Dresden entstanden.