Neue Leiterin
der Bürgerbühne
Spielzeit 2019/2020

Im Rahmen einer Pressekonferenz wurde Viola Hasselberg als neue Leiterin der Bürgerbühne ab der Spielzeit 2019/2020 vorgestellt.

Viola Hasselberg war nach Stationen in Hildesheim, Luzern und Hannover von 2006 bis 2017 Schauspieldirektorin und Chefdramaturgin am Theater Freiburg. In dieser Funktion wirkte sie mit an der Weiterentwicklung des Theaterprofils als „Stadttheater der Zukunft“ und verantwortete unter anderem auch das 3. Bürgerbühnenfestival „Art of the cities“ sowie zahlreiche weitere internationale Theaterprojekte.

Viola Hasselberg, designierte Leiterin der Bürgerbühne am Staatsschauspiel Dresden: „An allen bisherigen Stationen meiner Theaterlaufbahn habe ich mich leidenschaftlich mit partizipativen Theaterformen beschäftigt. Die Frage, wie Repräsentation funktioniert, wie Theater ein direktes Medium in einer immer schwerer lesbaren und zerfallenden Gesellschaft bleibt, treibt mich an. Wer spricht für wen? Welche Erzählformen gibt es für Themen der Gesellschaft, die erst noch ausbuchstabiert werden müssen? Die Bürgerbühne als Ort der Begegnung mit den Themen der Stadt und der Gesellschaft, als Ort vielfältiger Formate und verschiedener Erzählweisen, - das möchte ich weiter ausbauen. Sie soll ein Ort für Bürger*innen Dresdens und gleichzeitig ein Ort der Künstler*innen und ihrer verschiedenen Handschriften sein.“
Joachim Klement, der Intendant des Staatsschauspiels Dresden: „Wir freuen uns sehr, dass wir Viola Hasselberg gewinnen konnten, ab der Spielzeit 2019/2020 die Leitung der Bürgerbühne zu übernehmen. Die Bürgerbühne mit ihren ca. fünf Produktionen pro Jahr und ihren zahlreichen Clubs ermöglicht es Bürger*innen sich unter professioneller Anleitung und unter professionellen Bedingungen auf der Bühne zu erproben. Sie ist ein fester und wesentlicher Bestandteil unserer Theaterarbeit am Staatsschauspiel Dresden. Wir sind überzeugt, dass Viola Hasselberg mit neuen Impulsen und Ansätzen die Bürgerbühne für Dresden weiterentwickeln und so weiterhin vielen Dresdner*innen diesen außergewöhnlichen Zugang zum Theater ermöglichen wird.“

Weiterführende Informationen finden Sie in der Pressemappe:
Fotos zur Pressekonferenz finden Sie im Presseservice: