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Frei.Spiel

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Handlung
Im FREI.SPIEL präsentieren Ensemblemitglieder des Staatsschauspiels Dresden künstlerische Formate und Positionen. Schnell geprobt und nur ein Mal gespielt – so soll erfahrbar werden, was mit einfachsten Mitteln im Theater möglich ist. Jeder Abend wird eine einzigartige Form annehmen: Von einer szenischen Lesung über eine Collage, eine Revue, Zirkus, Hörspiel, Musical bis hin zu performativen Formaten ist alles denkbar. Im Anschluss laden die Beteiligten zum Verweilen ein.
Folgen
Sonntag, 23.01.2022

Folge 1: Die zärtlichste aller möglichen Welten

von Nuria Glasauer und Matthias Weinzierl
mit Kriemhild Hamann und Anton Löwe
Szenische Einrichtung: Maximilian Pellert
Ausstattung: Hannah Enste
Dramaturgie: Marie-Sophie Ernst

Ein Nachmittag am See. Eine Frau und ein Mann haben sich zum Sex verabredet. Doch so einfach diese Grundsituation auch scheint, es bleibt schwer, zueinander zu finden. Die jungen Autor*innen Nuria Glasauer und Matthias Weinzierl schreiben mit SEX MACHEN ein pointiertes Theaterstück, das feinsinnig und liebevoll die Untiefen des Sprechens über Sexualität auslotet. Das Staatsschauspiel Dresden präsentiert das noch unveröffentlichte Stück in einer szenischen Lesung.
Die Autor*innen stellen sich vor
Nuria Glasauer: *2000, studiert Literarisches Schreiben am Literaturinstitut Leipzig. 2018 gewann sie den ­Geräuschkulisse Nachwuchspreis für das Hörspiel DIE PERFEKTION IN DREI FAMILIENBILDERN, 2019 inszenierte sie ihr Theaterstück NAGELLACKFETZEN – EIN DRAMA DER FEMINITÄT am LOFFT Leipzig. Außerdem ist sie Teil des Lili N. Milch­seife­Kollektivs, das eine Diva ist und Performances macht. Sie schreibt selten allein.
Matthias Weinzierl: *1996 in Regensburg, Bayern. Nach der ­Schule und drum und dran nach Leipzig gezogen, mit Philosophie angefangen. Dazu kam: ein Studium am Deutschen Literatur­institut Leipzig. Jetzt für einen Philosophie-Master in Berlin.
Dienstag, 05.04.2022

Folge 2: Die weiteste aller möglichen Welten

mit Anna-Katharina Muck, Viktor Tremmel sowie Josef Panda
Szenische Einrichtung: Maximilian Pellert
Ausstattung: Sebastian Schrader

Der ukrainische Autor und Journalist Andrej Kurkow schrieb GRAUE BIENEN im Jahr 2018. Der Roman handelt von Sergej, einem Bienenzüchter im Donbass. Er überlebt die täglichen Kämpfe nur um das Wohlergehen seiner Bienen besorgt. Doch im Frühling muss er aufbrechen. Sergej begibt sich auf einen Roadtrip durch die Ukraine – auf der Suche nach Frieden für sich und seine Bienen.
Der Roman sollte auf die im Ausland kaum wahrgenommene Kriegsrealität hinweisen. Heute ist er von der neuen Realität überholt. Kurkow beschreibt die Geschichte eines Mannes, die dabei stellvertretend für viele Schicksale zwischen den Fronten im Osten der Ukraine stand und steht.
Anna-Katharina Muck und Viktor Tremmel lesen für das FREI.SPIEL aus dem Roman GRAUE BIENEN. Begleitet wird die Lesung von Live-Musik.