Lüder Pit Wilcke

wurde in Rostock geboren, studierte in Berlin Kultur und Technik mit Schwerpunkt Philosophie und war als Bassist an zahlreichen Tourneen, Studio- und Musikvideoproduktionen beteiligt.
Er hospitierte und assistierte u.a. am Deutschen Theater Berlin bei Inszenierungen von Martin Laberenz, Tilmann Köhler und Stephan Kimmig, ehe er den Master-Studiengang Dramaturgie an der Theaterakademie August Everding und der Ludwig Maximilians Universität München sowie Produktionsassistenzen an den Münchner Kammerspielen absolvierte.
Als Dramaturg begleitete er in München mehrmals Stückentwicklungen von Dimitrij Schaad (zuletzt: DIE UNVORSTELLBAREN FOLGEN EINER EINGEBILDETEN REVOLUTION) und Inszenierungen von David Moser (zuletzt: KEIN ORT. NIRGENDS nach Christa Wolf) am Akademietheater und konzipierte u. a. performative Lesungen über Rainald Goetz und Michel Houellebecq. In Zusammenarbeit mit der Regisseurin Jacqueline Reddington erarbeitete er zwei Produktionen, die in der Kammer 3 der Münchner Kammerspiele aufgeführt wurden: FINNISCH von Martin Heckmanns (eingeladen zum OutNow! 2019 in Bremen) und eine Bearbeitung des Ernst Jünger Romans GLÄSERNE BIENEN.
Neben seiner Tätigkeit als Dramaturg verfasst er eigene Texte, u. a. für die Bühne: Sein Kurzstück DIESER WELT GEBE ICH ERST GAR NICHT DIE HAND wurde 2017 an der Civica Scuola di Teatro Paolo Grassi in Mailand uraufgeführt.
Seit der Spielzeit 2019/2020 arbeitet Lüder Pit Wilcke in der Dramaturgie am Staatsschauspiel Dresden.
Aktuelle Produktionen